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Test: Zotac ZBOX nano AD10

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Seite 2: Impressionen (1)

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Die äußerst kompakten Maße mit 127 x 127 x 45 mm sind bei einem einfachen Blick auf das Gehäuse kaum ersichtlich. Ein Vergleich zu anderen Barebones und Systemen dieser Art ist nur in technischer Sicht möglich - auch wenn ein AMD E-350 keine Weltneuheit mehr ist.

Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, der allerdings unterschiedlich präsentiert wird. So sind die vier Seiten allesamt matt Silber gestaltet, während man sich auf der oberen Abdeckung mit schwarzem Klavierlack herumschlagen muss. Edle Optik hin oder her, auf schwarzem Klavierlack ist jedes Staubkorn und jeder Fingerabdruck zu sehen. Warum die Hersteller aber immer wieder auf diese Oberfläche zurückgreifen erschließt sich uns nicht.

Hier im Bild nicht zu sehen ist der grüne Ring, der aufleuchtet sobald die ZBOX eingeschaltet wird.

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Sehr gut zugänglich sind auf der Front einige wichtige Bedienelemente. Dazu gehören neben dem Ein/Ausschalter auch der 6-in-1-Kartenleser sowie jeweils ein Audio Ein- und Ausgang. Der Empfänger für die mitgelieferte Infrarotfernbedienung ist ebenfalls hier zu finden. Sollte die ZBOX an einem Ort stehen, an dem der Empfänger auf der Front nur schlecht oder gar nicht zu erreichen ist, dann legt Zotac einen USB-Empfänger bei, der an einer beliebigen Stelle platziert werden kann. Zwei LEDs geben Auskunft über den Betriebszustand der Zotac ZBOX nano.

An dieser Stelle wird deutlich, dass kein optisches Laufwerk vorhanden ist. Aufgrund der Baugröße passt es einfach nicht mehr in das Gehäuse - manchmal ist weniger eben mehr. Ist Windows mithilfe von einem externen Laufwerk erst einmal installiert, stört das fehlende Laufwerk auch nur solche, die ab und an eine DVD am HTPC schauen wollen. Man sollte sich also im Klaren darüber sein, wenn man sich die ZBOX nano anschafft.

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Auf der Rückseite zu finden sind 2x USB 2.0, 2x USB 3.0, HDMI, DisplayPort, RJ45 für das Ethernet, ein Kensington-Lock und eSATA. Links ist der Stecker für das externe Netzteil zu sehen. Rechts wird die Antenne für das WLAN-Modul angeschraubt. Auf DVI verzichtet Zotac gänzlich, wer also noch über ein DVI-Display verfügt, schaut ohne entsprechenden Adapter erst einmal in die Röhre. Über die kleinen Öffnungen in der Leiste unterhalb der Anschlüsse wird durch einen Lüfter die Abluft nach außen geblasen.

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Die von uns getestete ZBOX nano AD10 Plus ist bereits vollständig mit Arbeitsspeicher und Festplatte ausgerüstet. Doch wer sich für den Barebone entscheidet oder aber Arbeitsspeicher und/oder Festplatte erweitern möchte, der kann die ZBOX nano schnell und einfach öffnen. Dazu müssen nur die vier Füße, die gleichzeitig die Befestigung für die Bodenabdeckung sind, losgeschraubt werden.

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An einer am Gehäuse markierten Stelle, kann dann mit einem flachen Schraubenzieher die Abdeckung angehoben werden. Die weiteren Arretierungen lösen sich und das komplette Teil kann zur Montage entfernt werden.