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Test: Besser Leise AMD Schwartz PC - Hexa-Core und silent?

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Seite 2: Das Gehäuse

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Besser Leise bringt den AMD Schwartz PC in einem Zalman GS1000 SE zurück. Der stattliche Big-Tower ist nicht nur groß, sondern bringt auch bereits im leeren Zustand ein sehr stattliches Gewicht von 17,4 kg auf die Waage. Mit verbauter Hardware und Dämmmatten erreicht das Komplettsystem ein so hohes Gesamtgewicht, sodass der Transport des Rechners in Kraftsport ausartet. Der AMD Schwartz PC empfiehlt sich also ausschließlich für den stationären Einsatz. Das robuste Gehäuse hat für die Silent-Ausrichtung allerdings auch seine Vorteile - Schwingungen wird somit vorgebeugt.

Die Front des Zalman GS1000 SE gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Im unteren Teil haben hinter zwei Abdeckungen die Festplatteneinschübe ihren Platz gefunden. Oben können optische Laufwerke untergebracht werden. Bei unserem Testsample gibt es einen Blu-ray-Brenner von LG und einen DVD-Brenner von Samsung.

 

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Die Abdeckungen der Festplattenkäfige öffnen sich leicht durch Druck auf die markierte Stelle. Dahinter finden sich je Käfig sechs Festplatteneinschübe. Per optionalem Modul können die Laufwerkskäfige Hot-Swap-fähig gemacht werden. Beim Besser Leise-PC kommt solch ein Modul allerdings nicht zum Einsatz, die Kabel müssen also regulär vom Gehäuseinneren aus angeschlossen und abgenommen werden. Beim AMD Schwartz PC ist nur ein Laufwerkseinschub belegt, und zwar mit einer 60 GB fassenden OCZ Vertex 3. Diese SSD dient als Systemlaufwerk. Solange nur darauf zurückgegriffen wird, ist sichergestellt, dass keine Festplattenzugriffsgeräusche stören. An anderer Stelle hat Besser Leise noch eine 1000 GB große Festplatte untergebracht, die als Datenlaufwerk dient - doch dazu später.

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Beide Seitenteile sind geschlossen. Hier gibt es also keine Lufteinlässe, durch die Geräusche nach außen dringen könnten. Die Seitenteile werden mit Rändelschrauben fixiert und können dank großer Griffe an der Rückseite leicht abgenommen werden.

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Das I/O-Panel des Zalman GS1000 SE wird von einer aufklappbaren Abdeckung vor Staub geschützt und kann zwei USB 2.0-Ports, einen Firewire-Anschluss und zwei Audiobuchsen vorweisen. Auf den aktuellen Schnittstellenstandard USB 3.0 muss allerdings verzichtet werden. Sollen entsprechende Geräte genutzt werden, bleiben nur die Anschlüsse an der I/O-Blende des Mainboards.

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Rückseitig hat ein 120-mm-Lüfter Platz gefunden. Dabei wurde der regulär verbaute 120-mm-Lüfter durch ein langsam drehendes Modell von Scythe ersetzt. Das verbaute ASUS-Mainboard mit AMD 890GX-Chipsatz bietet eine gut ausgestattete I/O-Blende. Die integrierte Chipsatzgrafik kann per HMDI-, DVI- oder D-Sub-Ausgang genutzt werden. Anders als beim I/O-Panel des Gehäuses gibt es am Mainboard auch USB 3.0 (zwei Ports). Daneben stehen noch vier USB 2.0-, Gigabit-LAN-, Firewire-, eSATA-, PS/2- und Audioanschlüsse zur Verfügung.

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Selten lohnt sich der Blick auf die Innenseite von Gehäuseseitenteilen. Beim AMD Schwartz PC ist das definitiv nicht der Fall. Hier wurden Dämmmatten angebracht, die Körper- und Luftschall dämmen sollen. Auch das rechte Seitenteil sowie Bereiche von Deckel, Rückseite und Boden wurden mit Dämmmatten ausgerüstet.