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Test: Alienware Aurora R3 - Komplett-PC mit Maximalausstattung - Das Innenleben

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Seite 3: Das Innenleben

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Der Blick in den Innenraum wird teilweise von gravierten Kunststoffblenden verdeckt.

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Klappt man die Blende vor der Grafikkarte zur Seite, lässt sich das Innenleben des Aurora R3 schon besser unter die Lupe nehmen. Das Gehäuse wurde in zwei Zonen untergliedert. Unten haben das Netzteil und vier 3,5-Zoll-Einschübe ihren Platz gefunden, oben der 5,25-Zoll-Schacht und das restliche System.

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Die stattliche GeForce GTX 590, NVIDIAs leistungsfähigste Grafikkarte mit gleich zwei GF110-GPUs, zieht sofort die Blicke auf sich. Zwei 8-Pin-Anschlüsse versorgen sie mit Strom, eine Halterung stützt die schwere und lange Grafikkarte.

Der Intel Core i7-2600K wurde mit einer Komplettwasserkühlung ausgestattet. Solche Kühlungen erfreuen sich momentan wachsender Beliebtheit, können sie doch Vorteile von Luft- und Wasserkühlung vereinen. Eine relativ hohe Kühlleistung und vergleichsweise leise Betriebstemperatur werden mit unkomplizierter Montage und Wartungsfreiheit gepaart. Entsprechend sinnvoll scheint der Einsatz dieser Kühlvariante prinzipiell auch in einem Komplett-PC. In Bezug auf die Lautstärke kann sich Alienware allerdings bei dieser Systemkonfiguration durch die Komplettwasserkühlung keine Pluspunkte erwerben - der Kühler der GeForce GTX 590 geht gerade unter Last derart brachial zu Werke, das jede Silent-Maßnahme an anderer Stelle bedeutungslos wird.

Überraschend ist, dass sich im Aurora R3 zwei kleine 40-mm-Lüfter befinden, die Chipsatz und Speicher kühlen. Solche Lüfter haben keinen guten Ruf, sind sie doch bei relativ geringem Luftdurchsatz oft aufdringlich laut. Hier stechen die kleinen Lüfter akustisch allerdings nicht heraus.

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Das Gehäuse bietet vier Festplatteneinschübe, die entsprechenden Anschlusskabel sind bereits vorverlegt. Die 3,5-Zoll-Laufwerke werden werkzeuglos in flexiblen Kunststoffrahmen montiert, die wiederum einfach in die Einschübe geschoben werden. Bei unserem Testsystem wurde das Betriebssystem auf einer 256 GB großen SSD vorinstalliert. Zusätzlich hat Dell noch eine 2 TB große Festplatte von Seagate verbaut - die Storage-Ausstattung (zu der noch die beiden optischen Laufwerke dazu gehören) lässt also keine Wünsche offen.

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Dell liefert eine ganze Reihe an Zubehör mit. Neben diversen Installations-CDs und Anleitungen gibt es natürlich ein Stromkabel, daneben noch einen HDMI und einen DVI-auf-D-Sub-Adapter.

Auffällig ist auch die komplette Palette an Alienware-Eingabegeräten - Maus, Tastatur und Mauspad sind mit von der Partie. Maus und Tastatur sind jedoch keineswegs inklusive, sondern müssen im Dell-Konfigurator separat ausgewählt werden. Die TactX-Maus kostet 89,99 Euro, die TactX-Tastatur 90,43 Euro. Die Maus verfügt über einen Lasersensor mit 5000 DPI, sie kann neun Tasten und fünf anpassbare Profile vorweisen. Die TactX-Maus konnte uns bei einer kurzen Spiel-Session durchaus überzeugen. Die Gestaltung der Tastatur erschien uns jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Die zusätzliche Reihe von Funktionstasten links vom regulären Tastenfeld sorgt für Verwirrung, erwischt man doch anfänglich oft eine dieser Tasten anstelle der eigentlich anvisierten Taste wie z.B. Strg oder Shift. Das ist jedoch sicher eine Frage der Gewöhnung. Zu beachten ist auch, dass die Tastatur zwei USB-Anschlüsse benötigt.

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Im Betrieb fällt der Aurora R3 durch die Beleuchtung von vier verschiedenen Zonen auf. Beleuchtungsfarbe und -modi lassen sich sehr flexibel anpassen - doch dazu später mehr.