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Kurztest: ASUS ET2400 - All-in-One-PC mit 3D-Display und Mobile-Hardware

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Seite 2: Die Ausstattung

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Beim Prozessor greift man zwar noch zur „alten“ Technologie, ein i7-740QM ist aber sicherlich kein langsamer Geselle. Die vier Kerne besitzen einen Grundtakt von 1,73 GHz, was nun vergleichsweise gering erscheint. Dafür hat es der Turbo-Modus aber in sich, denn maximal bringt es die CPU auf 2,93 GHz, wenn nur ein Kern genutzt wird. Dank Hyperthreading-Technologie können zudem acht Aufgaben auf einmal abgearbeitet werden. Ist die Fertigung in 45 nm und die daraus resultierende TDP von 45W im Notebook durchaus ein Problem, ist dies bei einem stationären System natürlich lange nicht so störend.

Auch bei der GPU setzt man auf eine Mobileversion und nutzt NVIDIAs GeForce GTX 460M. Da man auch hier zu einem Top-Modell greift, stellt auch das keine allzu große Einschränkung dar. Die DX11-GPU besitzt einen Kerntakt von 675 MHz und einen Speichertakt von 1250 MHz. Der insgesamt 1,5 GB fassende Grafikspeicher wird über ein 192 Bit breites Interface angesprochen. Gerade in Verbindung mit dem hochauflösenden Display sollte man jedoch keine allzu hohen Frameraten erwarten. Hier wäre ein Desktop-Modell sicherlich die passendere Wahl gewesen – auch solche Kombinationen haben wir in der Vergangenheit schon gesehen.

Als Massenspeicher setzt ASUS auf ein Modell mit einem Volumen von 1 TB, was wohl sicherlich für die allermeisten Datensammlungen ausreichend ist. Das verbaute Modell dreht mit 7200 rpm, wie es heutzutage zum guten Ton gehört. Auch beim Speicher gibt es keine allzu großen Besonderheiten zu vermelden – es werden 6 GB verbaut, wie es beim Tripple-Channel-Interface der Nehalem-Plattform der Standard ist. Als optisches Laufwerk wird schlussendlich ein Blu-ray-Player genutzt, der auch in der Lage ist, DVDs zu beschreiben – das passt bestens zur bislang vorgefundenen Ausstattung.

Da bildet auch das Display keine Ausnahme. Wie es üblich ist, kommt das 23-Zoll-Panel mit der FullHD-Auflösung daher, sodass das Blu-ray-Laufwerk sein Können auf der ganzen Linie ausspielen kann. Nicht ganz so schlüssig erscheint da die Entscheidung, dem Multitouch-Panel eine Glare-Oberfläche zu verpassen – nervige Fingertapser sind da vorprogrammiert.

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Auch der gute Klang soll bei unserem Testkandidaten nicht zu kurz kommen, weshalb ASUS hier wieder einmal auf die B&O IcePower-Technik zurückgreift, die wir bereits in zahlreichen High-End-Multimedia-Notebooks des Herstellers schätzen gelernt haben. In der Praxis macht sich dies auf der ganzen Linie bezahlt, denn der ET2400 kann mit einem angenehm räumlichen und vor allem wuchtigen Klang aufwarten, der bereits recht nahe an mittelgroße dedizierte Systeme heranreicht.

Dass eine solche Ausstattung bei einem All-in-One-Rechner, die in der Regel eher auf eine reine Office-Tatägikeiten abgestimmt werden, das Budget ordentlich belastet ist klar. Zum Testzeitpunkt wurden im Web rund 1800 Euro für unsere Testkonfiguration aufgerufen, was eine ganze Menge für einen All-In-One-PC ist. Man darf also gespannt sein, ob es sich auch wirklich lohnt, diese hohe Summe zu investieren.