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Test: GOSUtec DragonHunter 2500K - Die Leistungswerte

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Seite 3: Die Leistungswerte

In unseren Leistungstests bei Komplettsystemen achten wir auf die folgenden Bereiche:

  • entspricht die Leistung des PCs dem für die verwendeten Komponenten üblichen Bereich?
  • ist der Stromverbrauch angemessen?
  • sind die Komponenten ordnungsgemäß konfiguriert
  • wie gut lässt sich der PC übertakten?

Weiterhin überprüfen wir natürlich die Stabilität des Systems und messen die Temperaturen im Lastbetrieb.

Performance

In unserem Performance-Check lieferte der GOSUtec-PC eindrucksvolle Werte: Bei Cinebench 11.5 konnte eine Score von 5,39 Punkten erreicht werden, was dem üblichen Niveau eines Core i5-2500K mit DDR3-1600-RAM entspricht. Auch die Grafikleistung des Systems kann sich sehen lassen, hier liegt der DragonHunter sogar etwas über dem Niveau, da die GeForce GTX 560Ti bereits übertaktet ausgeliefert wird. Im 3DMark 2011 erreichten wir immerhin 4577 Punkte. Weiterhin ist auch die Speicherbandbreite in Ordnung, die G.Skill-Module liefern mit 9-9-9-28-1t und 1600 MHz immerhin 21 GB/s, was dem üblichen Wert bei diesen Timings und dieser Frequenz entspricht.

gosutec1

Auch ein Grund für die "gefühlt schnelle Performance" des Systems ist die SSD, die für ein wirklich zügiges Arbeiten am PC verantwortlich ist:

gosutec-corsair

Fazit: Bei der Performance liegt der GOSUtec DragonHunter auf einem sehr guten Niveau, Performancebremsen sind nicht vorhanden.

Stromverbrauch

Für einen üblichen P67-Rechner darf man von einem sehr niedrigen Stromverbrauch ausgehen, da Intels Sandy-Bridge-Prozessoren sehr Strom sparend laufen. Zudem ist der Stromsparbetrieb der GTX 560 Ti auch auf einem sehr guten Niveau. Das zeigte sich auch bei unseren Messungen, die mit 76,9 Watt im Idle-Betrieb nur etwas über dem Niveau unseres Mainboard-Teststandes lagen. Hier verwenden wir eine Radeon HD5870 und ein 80-Plus-Gold-Netzteil, weshalb der Verbrauch hier ein paar Watt geringer ist.

Im Lastbetrieb mit Cinebench 11.5 erreichten wir 138,9 Watt, was auch ein guter Wert ist - bei Volllast mit Furmark verbrät der Rechner 340 Watt, aber auch das ist typisch für die Kombination aus Core i5-2500K und GeForce GTX 560 Ti. Die Letztgenannte hat dann nämlich ordentlich zu schaffen.

Stabilität, Temperaturen

Im gesamten Testdurchlauf gab es keine Stabilitätsprobleme. Auch mehrstündige Lasttests absolvierte der PC ohne Probleme, wobei er im Realbetrieb sicherlich nie die Last von Prime95 und Furmark gleichzeitig aushalten muss. Die Temperaturen im Gehäuse blieben bei der Belastung auch im grünen Bereich, die CPU-Temperatur stieg hier selbst bei voller Belastung nicht über 63°C aufgrund der H70-Kühlung.

Konfiguration, Zusammenbau

Im BIOS hat GOSUtec alles ordnungsgemäß eingestellt: Die Stromsparfunktionen sind aktiv, der RAM steht auf 1600 MHz und die Lüftersteuerung ist ebenso aktiviert. Der Rechner ist auch mit Windows 7 zu haben, was auf unserem Test-PC vorinstalliert war - auch hier sind alle Einstellungen in Ordnung. Beim Zusammenbau ist GOSUtec auch gründlich gewesen, im Vergleich zu anderen Versendern hat man allerdings nicht jeden SATA-Port mit drei Kabelbindern fixiert, sondern man nutzt die Xigmatek-Kabelführungen. Das ist durchaus praktisch, wenn man mal ein Gerät austauschen will.

Overclocking

Ein wenig spielten wir natürlich auch mit der Taktung der Sandy-Bridge-CPU - das System war aus dem Stand mit ein wenig Turbo-Betrieb-Tuning und etwas mehr VCore in der Lage, die 5-GHz-Marke zu erreichen:

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Somit wäre es auch kein Problem, das System entsprechend den eigenen Vorlieben zu tunen und zu übertakten, wenn die Leistung denn mal notwendig sein sollte.