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Test: GOSUtec DragonHunter 2500K - Die Komponenten

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Seite 2: Die Komponenten

Beim Gehäuse setzt GOSUtec auf einen neuen Geheimtipp. Das Xigmatek Pantheon hatten wir schon im aktuellen Heft 02/2011 in Augenschein genommen, im Test schnitt das Gehäuse sehr gut ab und konnte überzeugen. Nur die nicht entkoppelten Lüfter und die fehlenden Staubfilter fielen negativ auf, positiv zu gefallen wusste das Gehäuse hingegen aufgrund seiner Anschlussvielfalt, der Lüftersteuerung und der Hot-Swap-Einschübe für die Festplatten. Weiterhin war die Materialgüte auf hohem Niveau. Kein Wunder also, dass das Pantheon für ein Gaming-System eine sehr gute Wahl ist.

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Auch bei den weiteren Komponenten setzt man auf bewährte Technik. Beispielsweise ist die Corsair H70 als CPU-Kühler verwendet worden. Durch die kompakte Wasserkühlung ist eine Übertaktung des Systems kein Problem - die H70-Kühlung liefert genügend Leistungsreserven, wenn die Spannung von der CPU etwas hochgesetzt wird. Im BIOS sollte allerdings die Option "CPU FAN Mode" auf "Silent" und die Steuerung auf den Voltage-Betrieb gestellt werden, denn sonst lärmen die Lüfter bei 2000 rpm. Im Silent-Betrieb ist die H70 aber sehr ruhig und hält die CPU trotzdem auf sehr guten Temperaturen.

Als Mainboard hat GOSUtec ein Gigabyte P67A-UD3 verwendet. Das Board bietet alles Notwendige, angefangen von einem HD-Audio-Sound bis hin zu einem Gigabit-Ethernet-NIC. Auch USB3.0 besitzt das Board, GOSUtec führt die Anschlüsse mittels Kabel auf das Front-Panel des Xigmatek-Cases nach oben. Das BIOS des Boards ist in Ordnung, auch bietet Gigabyte genügend Overclocking-Optionen, um den Sandy-Bridge-Prozessor auf Trab zu bringen. Es fehlen bei dem Board nur die üblichen Schnörkel der High-End-Platinen: Mehr als sechs SATA-Ports, Firewire, den zweiten Gigabit-NIC und andere Spielereien bringt es nicht mit - aber wer braucht das auch?

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G.Skill hat man für die Speichermodule ausgewählt - und zwar gleich gute DDR3-1600-Module mit 9-9-9-24 als Timings. Die Ripjaws sind meistens unsere Preis-Leistungs-Empfehlung in den Tests und so wundert es nicht, dass die 4-GB-Module nicht nur ordentlich Performance bieten, sondern auch noch einen fairen Preis für einen Overclocking-RAM besitzen. Die F3-12800CL9-2GBXL von G.Skill liefen stabil und zuverlässig, wobei die SPD-Erkennung auf Anhieb die richtige Frequenz einstellt. Den Speichertakt hat GOSUtec vorher bereits auf 1600 MHz festgestellt.

Im oberen Bild weiterhin zu sehen ist die Grafikkarte. Im Preis-Leistungssegment hat NVIDIA momentan mit der GeForce GTX 560 Ti ein heißes Eisen im Feuer, also setzt GOSUtec auch auf diesen Chip. Als Karte kommt ein Modell von Palit zum Einsatz, die GTX560Ti Sonic mit 1024 MB RAM. Statt mit 822 MHz GPU- und 1000 MHz Speichertakt liefert Palit die Karte bereits übertaktet aus, sie läuft mit 900 MHz GPU- und 1050 MHz Speichertakt. Durch den Sonic-Lüfter bleibt die Karte aber im Idle-Betrieb recht ruhig, nur unter Last bläst der Lüfter natürlich aufgrund der höheren Abwärme etwas lauter.

Schick ist auch die Auswahl an Storage-Komponenten:

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Zum einen setzt GOSUtec bei dem PC auf eine SSD: Corsairs F60GB2 kommt hier zum Einsatz. Diese hat zwar "nur" 60 GB, für die Startpartition und die Programme reicht dies aber aus. Durch die SSD-Technik ist der PC ruckzuck gebootet und reagiert auch blitzschnell auf jeglichen Programmstart. Damit auch noch genügend Storage für Filme vorhanden ist, baut GOSUtec auch eine HD103SJ von Samsung ein, die mit ihrem 1 TB an Kapazität als Datenlager dient. Weiterhin ist ein SATA-DVD-Brenner eingebaut.

Letztendlich kommen wir zum Netzteil. Hier setzt GOSUtec auf das Corsair GS600, ein 80Plus-Modell, was von der Wattzahl auch vollkommen ausreichend ist. Es besitzt allerdings nicht das neueste 80Plus-Silber- oder -Bronze-Label, somit ist es nicht das effizienteste Netzteil am Markt, besitzt aber ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Probleme gab es im Test nicht, das System lief auch unter Vollbelastung stabil und zuverlässig, somit machte es seinen Dienst ordnungsgemäß.

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Ein paar Benchmarks präsentieren wir auf der nächsten Seite.