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Test: AsRock Vision 3D - leistungsstarker Mini-PC

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Seite 2: Die Hardware

An einen Media-PC kann man von zwei Richtungen herangehen: einerseits ist eine Konfiguration denkbar, die alle rudimentären Media-Features zulässt (und die benötigen in der heutigen Zeit kaum noch Leistung). Zum anderen sind aber auch Setups möglich, die eben etwas mehr „Wumms“ unter der Haube haben – mit Hinblick auf den Stromverbrauch sollte man High-End-Konfigurationen aber optimalerweise direkt dann abschreiben, wenn die HTPC-Überlegungen noch ganz an Anfang stehen. Während Zotacs Z-Box eher der ersten Kategorie zuzuordnen ist, sollte AsRocks Vision 3D etwas mehr Leistung bereitstellen.

Auch wenn es kein Atom ist, so setzt AsRock dennoch auf Mobile-Hardware – genauer gesagt auf einen Arrandale-Prozessor. Der Intel Core i3-370M besitzt einen Takt von 2,4 GHz, muss wie es in der i3-Reihe üblich ist, aber auf den Turbo-Modus verzichten. Erfreulicherweise kommt aber dennoch der Hyperthreading-Modus zum Einsatz, sodass vier Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden können, auch wenn nur zwei Kerne zur Verfügung stehen. Produziert wird das gute Stück im 32-nm-Verfahren, was niedrige Verbrauchswerte erhoffen lässt – der von Intel angegebene TDP-Wert liegt übrigens bei 35 Watt. Der L3-Cache fällt mit 3 MB angemessen aus.

Wer den Leistungsstand der aktuellen Notebook-Generation kennt, sieht bereits jetzt, dass der Vision-3D-Mini über Reserven verfügt, um auch über die reine Media-Wiedergaben hinaus interessant zu sein.

Auch beim GPU-Bereich greift AsRock auf den Mobile-Sektor zurück. Da die GPU dank der Vision-3D-Unterstütztung aus dem Hause NVIDIA stammen muss, fällt die Wahl auf die brandneue GT 425M. Diese basiert auf dem GF108-Kern und kann, wie es die Versionsnummer schon vermuten lässt, mit DX11-Support punkten. Der Kerntakt beläuft sich auf 560 MHz der Shadertakt – insgesamt sind 96 Vorhanden - wird mit 1120 MHz angegeben. Der insgesamt 1024 MB fassende Grafikspeicher wird mit 800 MHz angefahren und über ein 128 Bit breites Interface eingebunden. Passend für den Media-PC-Einsatz ist zudem die Unterstützung von HDMI 1.4 und den hochauflösenden Ton-Formaten.

Als Massenspeicher verbaut AsRock eine mechanische 2,5-Zoll-HDD die mit einem Speichervolumen von 500 GB und einer Rotationsgeschwindigkeit von 7200 rpm arbeitet. Das optische Laufwerk ist als Slot-in-Variante ausgeführt und kann natürlich Blu-ray-Discs lesen, diese aber nicht beschreiben. Zudem ist es mit Hinblick auf die Positionierung des Vision 3D nicht optimal, dass noch keine 3D-Blu-rays gelesen werden können. Allerdings fehlt es hier aktuell schlichtweg noch an Laufwerken auf dem Markt.

Das genutzte BIOS bietet alle elementaren Features und sogar manche Overclocking-Features - dafür ist unser Mini-Barebone aber eigentlich nicht wirklich gedacht.