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Test: Zotac ZBOX ID11 - NextGen ION im Leistungscheck

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Seite 5: In der Praxis

Die Leistung:

Benchmarks
Cinebench R10 xCPU: 2005 Punkte
7-Zip: 2370 Mips
Speicherdurchsatz: 3,3 GB/s
PC Mark Vantage: 2565 Punkte
3D Mark 06: 2498 Punkte
3D Mark Vantage: P823
Resident Evil 5 - 1280 x 720 12,6 fps
World in Conflict - 1280 x 720

6 fps

Streetfighter 4 - 1280 x 720 29,35 fps

Wie es nicht anders zu erwarten war, fehlt es auch der Dual-Core-Variante des Atom an Durchschlagskraft, wenn es um die reine CPU-Power geht. Wer nun aber denkt, dass es mit der ZBOX möglich ist, dank einer halbwegs aktuellen GPU, moderne Spieletitel zu genießen, der irrt. Unsere Tests mit aktuellen Benchmarks zeigen, dass auch der Next-Gen-ION-Plattform recht schnell die Puste ausgeht, wenn in moderaten Auflösungen gespielt werden soll. Wer jedoch auf Titel der letzten Generation zurückgreift, oder aber die Qualitätseinschränkungen herunterschraubt, der hat auch mit Zotacs ZBOX bereits eine Menge Spaß.

Die Medienfähigkeit:

Dank der GPU-Bescheinigung wird die ZBOX auch von der HD-Wiedergabe nicht aus der Ruhe gebracht. Die CPU wird während der Wiedergabe mit rund 20 % belastet. So eignet sich unser Testkandidat auch bestens um im heimischen Wohnzimmer als rudimentärer Media PC zu dienen. Ausgestattet mit einem DVB-T-Stick ist die TV-Wiedergabe problemlos möglich. Wer die ZBOX nur als Streaming-Device nutzen möchte, der kann zudem auf ein schlankes Linux-Derivat zurückgreifen, das die Hardwareausstattung schont. Spätestens dann, wenn es an die Blu-ray-Wiedergabe geht, kommt die ZBOX natürlich aufgrund des fehlenden Laufwerks an ihre Grenzen – aber auch hier kann ein externes USB-Laufwerk Abhilfe schaffen. Sollte ein umfangreicher Medie-PC geplant sein, kann es aber sinnvoller sein, direkt auf eine komplette Selbstbau-Alternative zu setzen. Probleme gibt es aktuell einzig mit Flash HD, denn noch ist die Hardwarebeschleunigung Treiberseitig nicht integriert - es bleibt nur zu hoffen, dass NVIDIA hier schnellstmöglich den passenden Treiber nachschiebt.

Der Stromverbrauch:

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Das besondere Augenmerk bei einer ION-Plattform liegt natürlich auf dem Stromverbrauch. Hier kann die ZBOX vollends überzeugen. Im Idle verbraucht unser Testsystem knappe 20 W, unter Volllast steigt der Verbrauch auf noch immer verträgliche 27,8 W. So treibt die ZBOX den Strompreis nicht unnötig in die Höhe und besitzt alles in allem ein erstklassiges Verhältnis aus der zur Verfügung gestellten Leistung und dem Stromverbrauch.

Die Lautstärke:

Nicht vollends überzeugen kann der verbaute Lüfter. Bereits im Idle springt der Ventilator immer wieder an und macht auf sich aufmerksam. Unter Last dreht der Lüfter entsprechend permanent. Zwar ist der Lüfter kein Schreihals, wie man sie beispielsweise aus aktuellen Gaming-Notebooks kennt, bei der Medienwiedergabe wird das genutzte Modell aber als störend empfunden. Da der Innenraum der ZBOX noch etwas Platz geboten hätte, wäre hier ein größerer Lüfter wünschenswert gewesen.