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One System Core i7-920

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Seite 2: Die Hardware

Das Core-i7-System basiert auf einem Gigabyte-EX58-UD3R-Mainboard. Die X58-Platine besitzt vier Dimm-Slots und nicht sechs, wie die meisten anderen Platinen für den Core i7. Ein Upgrade mit mehr Speicher ist somit nur schwer möglich, der eine weitere freie Dimm kann zwar genutzt werden, doch macht ein Upgrade von 6 auf 8 GB nur wenig Sinn. Wer also tatsächlich mehr als die verbauten 6 GB benötigt, sollte entweder gleich eine größere Speichermenge bestellen oder muss die 2-GB-Module gegen größere Speicherriegel ersetzen.

Der Core i7 selber versteckt sich unter dem typischen Intel-Boxed-Lüfter. In unserem Fall machte dieser wenig Lärm und reicht auch vollkommen aus, um den 2,66 GHz schnellen Prozessor auf guten Temperaturen zu halten. Selbst bei mehreren Stunden Prime95 lief das System mit angemessenen Temperaturen und sehr leise. Der rückwärtige 120-mm-Lüfter am Gehäuse führt die warme Luft des Prozessors auch zuverlässig aus dem Gehäuse.

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Auch die Grafikkarte ist potent, hier setzt One auf eine GeForce GTX 285. Die Grafikkarte ist das aktuelle Single-GPU-Flaggschiff von NVIDIA und liefert eine sehr gute Leistung bei einem für eine High-End-Karte akzeptablen Stromverbrauch. Die Karte sitzt im ersten PCIe-x16-Slot des Gigabyte-Mainboards, eine zweite könnte im SLI-Betrieb hinzugeschaltet werden. Wie man sehen kann, hat sich One mit der Verkabelung größtenteils Mühe gegeben, nur das Kabel für die Audio-Frontanschlüsse ist etwas unschön verlegt. Hier kann man aber als Pendant auch selber noch Hand anlegen.

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Die beiden Festplatten hatte One in unserem Fall leider nicht in einem RAID 0 konfiguriert. Dadurch geht natürlich Performance verloren, auf der anderen Seite ist die Sicherheit der Daten durch einen Festplattenausfall auch nicht mehr gegeben. Man kann es also positiv oder negativ sehen, dass die beiden WD-Festplatten mit 750 GB nicht in einem RAID aufgesetzt sind. Installiert ist Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Variante.

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Bei der Belüftung muss man sich keine Gedanken machen, dass das System zu warm wird: Ein 250-mm-Lüfter im Dach des Gehäuses, ein 120-mm-Modell auf der Rückseite und ein weiterer 250-mm-Rotor in der Front bringen genügend Frischluft in das Gehäuse und sorgen auch für eine gute Abgabe der warmen Luft. An allen eingehenden Lüftern sind Staubfilter angebracht, zudem sind alle Lüfter über eine Lüftersteuerung an der Frontblende des Sniper-Gehäuses steuerbar. Der Geräuschpegel ist damit natürlich auch variabel, dreht man die Lüfter voll auf, ist ein deutliches Rauschen zu vernehmen. Ist die Regelung hingegen auf niedrige Drehzahlen eingestellt, hört man das System kaum noch und die Lautstärke ist sehr gut. Trotzdem ist die Gehäusetemperatur aber nicht schlecht, sodass man bedenkenlos die leiseste Variante einstellen kann.

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Die restliche Hardware - der DVD-Brenner, das beQuiet 700-W-Netzteil und der Onboard-Sound sind typisch für ein höherwertiges Gaming-System. Das beQuiet-Netzteil lieferte in unseren Tests problemlos die benötige Spannung, wobei auch der Netzteillüfter leise arbeitete. Mit dem Netzteil ist es auch kein Problem, noch weitere Komponenten einzusetzen, da 700 W für das System eigentlich überdimensioniert sind. Da die meisten Netzteile aber bei 50% Auslastung ihren besten Wirkungsgrad besitzen, ist ein 700-W-Netzteil trotzdem eine gute Entscheidung, da das System unter Last schon in diese Regionen beim Verbrauch vorstoßen kann.