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Drei Custom-Modelle der GeForce GTX 1060 im Test

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Seite 2: Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Zum Start der NVIDIA GeForce GTX 1060 gibt es von Gigabyte für den deutschen Markt insgesamt drei Modelle. Während die Gigabyte GeForce GTX 1060 WindForce OC mit dem Standard-PCB und dem WindForce-eigenen Kühlsystem sowie natürlich leicht höheren Taktraten auskommen muss, ist die G1 Gaming das neue Topmodell der Mittelklasse. Sie besitzt ein eigenes Platinen-Layout und noch einmal weiter gesteigerte Taktraten. Zudem fallen die Abmessungen deutlich größer aus. Wer es lieber klein möchte, für den wird es von Gigabyte die GeForce GTX 1060 Mini ITX OC geben. Sie muss im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen mit nur einem Lüfter auskommen, ist dafür aber perfekt für den Aufbau eines kompakten Mini-ITX-Systems geeignet.

gigabyte gtx1060
GPU-Z-Screenshot zur Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming

Für unseren Test versorgte uns Gigabyte natürlich mit seinem Topmodell auf GP106-Basis. Die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming bringt es auf einen Basis- und Boost-Takt von 1.621 bzw. 1.836 MHz und ist damit zumindest auf dem Papier die schnellste Karte des Testfeldes. Während unserer Tests erreicht sie einen Boost-Takt von bis zu 2.012 MHz und übertrumpft damit die Founders Edition mit Leichtigkeit. Der 6 GB große GDDR5-Videospeicher bleibt mit seinen 2.002 MHz aber unangetastet. Die Taktraten werden allerdings nur im OC-Modus erreicht, der sich über die hauseigene Xtreme-Gaming-Engine-App freischalten lässt. Ohne dieses Tool arbeitet die Karte mit Taktraten von 1.595/1.810/2.002 MHz im Gaming-Modus etwas langsamer. Schade, dass Gigabyte die eigentlich garantierten Taktraten nicht einfach fest im BIOS hinterlegt.

Gegenüber unserer Founders Edition entspricht dieser einer realen Übertaktung von etwa 7 %. 

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 62 °C 2.012 MHz
Rise of the Tomb Raider 68 °C 2.012 MHz
Hitman 67 °C 1.974 MHz
Far Cry Primal 67 °C 1.987 MHz
DiRT Rally 66 °C 1.961 MHz
Anno 2205 69 °C 2.012 MHz
The Division 68 °C 1.974 MHz
Fallout 4 64 °C 1.987 MHz
DOOM 65 °C 1.987 MHz

Den höchsten Boost-Takt erreicht die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming aber nicht in jedem Benchmark. In Hitman, DiRt Rally, DOOM und The Division ist sie etwas langsamer, mit 1.961 MHz aber noch immer schneller als die Founders Edition. Vorne weg: Trotz der auf dem Papier höchsten Taktraten, liefert sich die Karte ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Testmuster von Inno3D.

Bevor wir uns die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming
Länge des PCBs 268 mm
Länge mit Kühler 286 mm
Slothöhe 2,0 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 90 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Ja (ab 53 °C)

Im Vergleich zum größeren Schwestermodell aus unserem letzten Test, hat Gigabyte einen der drei Axiallüfter gestrichen. Die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming muss mit zwei 90-mm-Rotoren auskommen, ist dafür aber natürlich schon von Haus aus ein gutes Stück sparsamer als noch die GeForce GTX 1070, was vor allem der Abwärme zugutekommen dürfte. 

In unserem Preisvergleich wird die Gigabyte GeForce GTX 1060 G1 Gaming derzeit zu einem Preis ab 319 Euro angeboten und kostet damit genauso viel wie die Founders Edition von NVIDIA.