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Roundup: 5x GeForce GTX 1080 im Custom-Design im Test

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Seite 4: ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 - Impressionen (2)

Auf der folgenden Seite schauen wir uns noch einige weitere Details der Karte an.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Schauen wir uns eines der Details auf der Backplate noch etwas genauer an. Dabei handelt es sich um Aussparungen in der Metallplatte, damit einige große Kondensatoren mit einer gewissen Bauhöhe noch auf die Karte passen.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Wird der Kühlkörper entfernt, wird der Blick auf die Vorderseite des PCBs frei. Um den notwenigen Anpressdruck aufbringen zu können und auch um die Backplate ausreichend befestigen zu können, verwendet ASUS eine rechtwinklig angeordnete Metallschiene, die zusätzlich auch noch einige der GDDR5X-Speicherchips mit abdeckt. Auf dem Bild werden aber auch schon Teile der aufwendigen Strom- und Spannungsversorgung sichtbar, auf die wir noch etwas genauer eingehen werden.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Die acht GDDR5X-Speicherchips werden teilweise von besagtem Spacer mit abgedeckt und sind daher auch mit Wärmeleitpads versehen. Ihre Abwärme geben sie aber auch direkt in den DirectCU-III-Kühler ab. Ansonsten wird an dieser Stelle der Kühler auf die GPU gepresst und nimmt dort bestmöglich die hier entstehende Abwärme auf.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Im hinteren Bereich befinden sich die wichtigsten Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung. Am deutlichsten wird dies durch die Anordnung der VRMs in vertikaler Richtung. Dies bedingt auch die Höhe des PCBs, welches deutlich über das Maß hinausragt, was wir üblicherweise von Grafikkarten kennen. Allerdings sind gerade High-End-Grafikkarten inzwischen fast ausnahmslos derart ausgeführt.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Zehn Spannungsphasen kümmern sich um die Versorgung von GPU, Speicher und des PCI-Express-Interface. Natürlich wird ASUS an dieser Stelle nicht müde zu betonen, dass ausschließlich hochwertige Komponenten zum Einsatz kommen, die zum einen sehr effizient, zum anderen aber auch langlebig sein sollen. Die Fertigung des komplettes PCBs mit allen Komponenten erfolgt bei ASUS inzwischen vollautomatisch und ohne manuelles Zutun. Darauf ist ASUS besonders stolz, denn dies soll auch die hohe Qualität unterstreichen.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Im hinteren Bereich des PCBs befinden sich noch einige Steckverbindungen. Die zweite von links kümmert sich um die Versorgung der Lüfter bzw. lesen im umgekehrten Weg auch deren Drehzahl aus. Die ganz linke versorgt die RGB-LEDs mit Strom und steuert diese über die Software auch an.

Rechts befinden sich zwei Lüfteranschlüsse. Über diese möchte es ASUS dem Nutzer erlauben, zwei Lüfter im Gehäuse direkt über die Grafikkarte anzusteuern. Notwendig ist dies laut ASUS, da eine Grafikkarte wesentlich mehr Abwärme erzeugen kann, als es das Mainboard über die Last des Prozessors vermuten würde. Derart gesteuert kann die Abwärme durch die Gehäuselüfter aber nicht effizient abgeführt werden. Eine direkte Steuerung der Gehäuselüfter über die Grafikkarten bzw. deren GPU-Temperatur soll laut ASUS deutlich besser sein.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

Der von ASUS eingesetzte DirectCU-III-Kühler verwendet fünf Heatpipes, die direkt auf der GPU aufliegen. Sie führen die Abwärme in den eigentlichen Kühlkörper, wo sie dann an die Umgebungsluft abgegeben werden kann. Wie auf den Bildern schön zu sehen ist, decken nicht alle Heatpipes die Fläche der GPU vollständig ab.

ASUS GPU Tweak II
ASUS GPU Tweak II

Einige Worte wollen wir noch zur GPU-Tweak-II-Software von ASUS verlieren. Sie erlaubt beispielsweise den Wechsel in den OC-Mode, der noch ein paar Megahertz GPU-Takt mehr erlaubt. Im Werkszustand ist der Boost-Takt auf 1.898 MHz festgelegt, erst im OC-Mode erreichen wir die besagte 1.936 MHz. Es gibt aber auch noch ein Silent-Profil sowie die Möglichkeit eine eigene Einstellung festzulegen.

ASUS GPU Tweak II
ASUS GPU Tweak II

Darüber hinaus bietet die Software die üblichen Einstellungen für den GPU-Boost-Mechanismus. Hier können der GPU- und Speichertakt eingestellt werden. Außerdem hat der Nutzer Zugriff auf die GPU-Spannung, die Lüfterdrehzahl sowie das Power- und Temperatur-Limit. Die wichtigsten Parameter der Grafikkarten können im Monitoring überwacht werden.

ASUS GPU Tweak II
ASUS GPU Tweak II

Über die Software bzw. ein Zusatzmodul können außerdem die RGB-LEDs angesteuert werden. Da sich dies nicht so gut beschreiben lässt, haben wir ein Video der Effekte erstellt, welches auf das folgende Bild folgt.

ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080

ASUS beleuchtet mehrere Komponenten seiner Karte. Dazu gehört auch die Backplate. Wer also auf eine möglichst aufwendige und flexible Beleuchtung in seinem PC-Gehäuse wert legt, findet mit der ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 OC die richtige Karte.