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Roundup: 5x GeForce GTX 1080 im Custom-Design im Test

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Seite 13: Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3 - Impressionen (2)

Weiter geht es mit den Details zur Karte, in denen wir uns auch den Kühler etwas genauer anschauen:

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Auch Inno3D verbleibt bei der Standardkonfiguration für die Display-Ausgänge. Damit stehen dreimal DisplayPort 1.3/1.4, einmal HDMI 2.0b und einmal Dual-Link-DVI zur Verfügung. Die Öffnungen in der Slotblende spielen für die Kühlung kaum eine Rolle, da die Lüfter den Luftstrom nicht gezielt in diese Richtung führen.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Der Kühlkörper wird von nur sechs Schrauben gehalten und gibt nach der Demontage den Blick auf die Front des PCBs frei. Zunächst einmal wird dann sichtbar, dass Inno3D einen zweiten Kühler bzw. eine kleine Frontplate rund um die GPU einsetzt, die auch auf den acht Speicherchips sitzt. Damit soll auch eine Kühlung des Speichers ermöglicht werden. Ansonsten sehen wir ein Standard-Layout für ein solches PCB, dass im linken Bereich alle Komponenten für die Display-Ausgänge vorsieht, in der Mitte die GPU samt Speicher sowie im rechten Bereich die Strom- und Spannungsversorgung.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Sieben Spannungsphasen sieht Inno3D für die Versorgung der iChill GeForce GTX 1080 X3 vor. Diese ist, wie eben schon erwähnt, dank eines zusätzlichen Stromanschlusses sowie des angehobenen Power-Limits, deutlich aufgebohrt worden. Ob sich dies auch in den Benchmarks niederschlägt, schauen wir uns später genauer an.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Die kleine Frontplate auf den Speicherchips hat keinen direkten Kontakt zum Kühler. Damit ist auch klar, dass die Speicherchips nicht direkt mitgekühlt werden. Der Leistung oder Stabilität der Karte tut dies allerdings keinen Abbruch, denn in den Praxistests konnten wir keinerlei Probleme feststellen.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Der HerculeZ-Kühler kann ebenfalls als Standarddesign bezeichnet werden. Inno3D sieht eine vernickelte Bodenplatte vor, die direkt auf der GPU sitzt. Durch diese Bodenplatte führen fünf Heatpipes, welche die Abwärme in den Kühlkörper leiten. Dort kann sie dann durch die Lüfter an die Umgebungsluft abgegeben werden. Einige Bereiche der Strom- und Spannungsversorgung liegen ebenfalls auf einem Kühler auf. Damit bleibt nur der Speicher außen vor.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Auf ein Detail der Kühlung wollen wir auch noch eingehen. So wirbt Inno3D damit, dass der Kühler ohne Werkzeug demontiert und gereinigt werden kann. Er kann aber nicht komplett von der Karte entfernt, sondern nur das Gehäuse kann abgenommen werden. Dazu sieht Inno3D einige Rendelschrauben vor, die aber nicht immer eine echte Funktion haben, wie obiges Beispiel zeigt.

Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3

Im Vergleich zur ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 OC und Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming sieht Inno3D bei der iChill GeForce GTX 1080 X3 eine weniger aufwendige Beleuchtung vor. Einzig das iChill-Logo an der Seite der Karte wird beleuchtet und ändert die Farbe je nach Drehzahl der Lüfter bzw. der GPU-Temperatur. Eine blaue Beleuchtung steht dabei für eine kühle Karte, während eine rote eine hohe GPU-Temperatur/schnelle Drehzahl verdeutlichen soll.