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Roundup: 5x GeForce GTX 1080 im Custom-Design im Test

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Seite 1: Roundup: 5x GeForce GTX 1080 im Custom-Design im Test

geforce gtx 1080Nachdem wir uns die Founders Edition der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 bereits angeschaut haben, folgen nun fünf Retail-Modelle, die wir in aller Ausführlichkeit unter die Lupe nehmen wollen. Aus den vielen Boardpartnern und unterschiedlichen Modellen haben wir uns solche von ASUS, EVGA, Gigabyte, Inno3D und Zotac vorgenommen. Allesamt setzen diese auf ein überarbeitetes PCB, eine alternative Kühlung und eine werksseitige Übertaktung. Auf den folgenden Seiten schauen wir uns alle Aspekte der Karten an.

Mit der GeForce GTX 1080 setzte NVIDIA die Pascal-Architektur in einer (fast) High-End-Ausbaustufe um und folgt damit den eigenen Vorgaben, die man mit der Tesla P100 und dem Vollausbau dieser Architektur gemacht hat. Die erste Umsetzung der Maxwell-Architektur setzte NVIDIA mitten in die Hochphase der Kepler-Generation, startete aber im Low-End-Segment. Die GeForce GTX 1080 greift direkt nach den Vollen und eben dieses Potenzial wollen die Boardpartner mit ihren Umsetzungen nutzen. Folgende Modelle schauen wir uns nun an:

  • ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080
  • EVGA GeForce GTX 1080 SC GAMING ACX 3.0
  • Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming
  • Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3
  • Zotac GeForce GTX 1080 AMP! Extreme Edition
5x GeForce GTX 1080 im Test
5x GeForce GTX 1080 im Test

Die Pascal-Architektur

Wer alle Details der Pascal-Architektur in Erfahrung bringen möchte, der sollte einen Blick in unseren Artikel zur GeForce GTX 1080 Founders Edition werfen. Hier sind wir auf alle Details genau eingegangen und erläutern auch die Unterschiede zur Maxwell-Architektur.

Zentraler Bestandteil der Architektur sind die Streaming Multiprocessors (SM). Der Aufbau sieht Graphics Processing Clusters (GPCs), Streaming Multiprocessors (SMs) und Speichercontroller vor, die in einem bestimmten System organisiert sind. GP104 auf der GeForce GTX 1080 besteht aus vier GPCs, 20 SMs und diese wiederum besitzen jeweils zwei SM-Blöcke mit jeweils 64 Shadereinheiten. Damit kommt man auf insgesamt 2.560 Shadereinheiten (20x128). Neben den 128 Shadereinheiten befinden sich in jedem SM auch noch acht Textureinheiten, sodass wir hier insgesamt auf 160 Textureinheiten kommen. Das Speicherinterface ist 256 Bit breit. NVIDIA setzt den Speichercontroller aus Blöcken zu jeweils 32 Bit zusammen. Acht Render-Backends oder ROPs sind jeweils an einen Speichercontroller angebunden. Bei 8x 32 Bit (256 Bit insgesamt) sehen wir hier also 64 ROPs für die GeForce GTX 1080.

Die Fertigung der GPU erfolgt in 16 nm FinFET bei TSMC. Die Anzahl der Transistoren gibt NVIDIA mit 7,2 Milliarden an. Die Größe der GPU liegt bei 314 mm².

Die technischen Daten der Modelle in der Überblick
Modell ASUS ROG Strix
GeForce GTX 1080 OC
EVGA GeForce GTX
1080 SC Gaming ACX 3.0

Gigabyte GeForce
GTX 1080 G1 Gaming

Inno3D iChill GeForce
GTX 1080 X3
Zotac GeForce GTX 1080
AMP! Extreme Edition
Straßenpreis 799 Euro ab 729 Euro ab 750 Euro ab 749 Euro ab 759 Euro
Homepage www.asus.de de.evga.com www.gigabyte.de www.inno3d.com www.zotac.com/de
Technische Daten
GPU GP104 GP104 GP104 GP104 GP104
Fertigung 16 nm 16 nm 16 nm 16 nm 16 nm
Transistoren 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden 7,2 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.785 MHz 1.709 MHz 1.696 MHz 1.759 MHz 1.772 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.936 MHz 1.848 MHz 1.835 MHz 1.898 MHz 1.911 MHz
Speichertakt 2.500 MHz 2.500 MHz 2.500 MHz 2.600 MHz 2.700 MHz
Speichertyp GDDR5X GDDR5X GDDR5X GDDR5X GDDR5X
Speichergröße 8 GB 8 GB 8 GB 8 GB 8 GB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 320 GB/s 320 GB/s 320 GB/s 333 GB/s 346 GB/s
DirectX-Version 12 12 12 12 12
Shadereinheiten 2.560 2.560 2.560 2.560 2.560
Textureinheiten 160 160 160 160 160
ROPs 64 64 64 64 64
Typische Boardpower 238 W 216 W 216 W 260 W 270 W
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI SLI

In einer Tabelle vergleichen wir die technischen Daten der Testkandidaten untereinander, wollen den Fokus aber gleich auf die wichtigsten Daten lenken und dies sind sicherlich die unterschiedlichen Taktungen der Hersteller. In Erinnerung rufen wollen wir zunächst den Takt der GeForce GTX 1080 Founders Edition, die im Basis-Takt auf 1.607 MHz und per GPU-Boost auf mindestens 1.733 MHz kommt. Die 8 GB GDDR5X-Speicher lässt NVIDIA mit 2.500 MHz arbeiten.

Für die Partnerkarten sind dies teilweise nur müde Vorgaben. So erreicht die ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 OC einen Basis-Takt von 1.785 MHz und einen Boost-Takt von 1.936 MHz. Damit ist sie auf dem Papier das aktuell schnellste Modell – was für die Benchmarks aber nicht zwangläufig heißen muss, dass die Karte dort auf dem ersten Platz zu finden ist. Aber dazu kommen wir bei der Beurteilung der Kühlung. Die vermeintlich langsamste Karte ist die Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming mit einem Basis-Takt von 1.696 MHz und einem Boost-Takt von 1.835 MHz. Aber auch das muss nicht zwangsläufig heißen, dass es sich dabei um die langsamste Karte handelt. Inno3D und Zotac wagen sich auch an die Übertaktung des Speichers und lassen diesen mit 2.600 bzw. 2.700 MHz arbeiten. Auch dies können wir nach den Benchmarks noch einmal etwas genauer bewerten.