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Scharfschütze: KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper im Test

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Seite 2: Impressionen

Die KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper zeigt auf den ersten Blick keinerlei offensichtliche Besonderheiten und dabei wird es hinsichtlich der Optik auch bleiben. Wir schauen uns unabhängig von GPU und Speicher aber auch noch einmal weitere technische Details an, die vielleicht für die Verwendung im eigenen Gehäuse wichtig sind.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
Länge des PCBs 255 mm
Länge mit Kühler 260 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
1x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 85 mm
Kühlung 4x Heatpipes
Display-Anschlüsse

1x HDMI 1.4
1x Displayport 1.2a
2x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Die Länge der Karte beträgt insgesamt 260 mm, allerdings misst das PCB selbst nur 255 mm. Der Kühler steht also nur wenige Millimeter über das PCB hinaus. Die KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper ist damit keine besonders kompakte Variante der GeForce GTX 970, bleibt mit einer Höhe von zwei Slots aber hier ebenfalls in den üblichen Abmessungen.

Versorgt wird die Karte über jeweils einen 6-Pin- und 8-Pin-Stromanschluss. Die Kühlung erfolgt über einen Kühlkörper aus Aluminium, der von vier Heatpipes und zwei 85-mm-Lüftern unterstützt wird. Auf einige weitere Details gehen wir im Zusammenhang mit dem dazugehörigen Bild noch etwas genauer ein. 

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Schwarz und schwarz - so lässt sich die Optik der KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper vermutlich ab besten beschreiben. KFA2 verwendet eine schwarze Verkleidung des Aluminiumkühlkörpers. Die Lüfterschaufeln sind leicht dunkel eingefärbt und nicht vollständig transparent. Ansonsten gibt es zur Optik oder der Frontansicht wenig zu sagen, denn die KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper zeigt sich hier relativ unspektakulär - was keinesfalls ein Kritikpunkt sein soll.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Auf der Rückseite der Karte sieht KFA2 eine Backplate vor. Diese schützt das PCB und sorgt auch für eine mechanische Stabilität der Karte. Einige Öffnungen in der Backplate machen Platz für Bauteile mit größerer Bauhöhe und sollen zudem für etwas Kühlung sorgen, da sich die warme Luft nicht unter der geschlossenen Backplate stauen soll.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Die beiden Lüfter der Karte haben einen Durchmesser von jeweils 85 mm. Durch die spezielle Gestaltung der Lüfterschaufeln sollen das Fördervolumen erhöht und zudem die Geräuschentwicklung reduziert werden. Leider verzichtet KFA2 auf einen semipassiven Betrieb der Karte. Somit drehen sich die Lüfter auch im Idle-Betrieb weiter - zumindest einer der beiden Lüfter. Zwar arbeiter einer der beiden Lüfter mit nur 31 Prozent der Maximaldrehzahl, sodass die Karte recht leise bleibt, im Vergleich zu komplett passiven Karte hat die KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper damit aber keine Chance.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite warnt KFA2 vor heißen Oberflächen. Diesen Hinweis sehen wir häufiger auf Grafikkarten, er ist aber meist nicht so prominent vorhanden. Gerade das vordere Blech wird auch nach einer längeren Dauerlast nicht besonders heiß. Hier sorgen sicherlich die Lüfter für etwas Kühlung. Auf der Rückseite ist der Hinweis auf der Backplate sicherlich gerechtfertigt.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Die Stromversorgung der KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper erfolgt über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Stromanschluss. Damit ist die Karte theoretisch in der Lage bis zu 300 W aufzunehmen. NVIDIA sieht eine typische Leistungsaufnahme von 145 W vor - für übertaktete Modelle liegt der Wert natürlich deutlich darüber. Mit den verbauten Anschlüssen aber ist das Modell von KFA2 mehr aus ausreichend bestückt.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Bei einem Blick von oben auf die Karte werden die vier Heatpipes sichtbar, die von der Bodenplatte herausgeführt werden und die Abwärme in den Kühlkörper verteilen sollen. Sie besitzen einen Durchmesser von 6 und 8 mm. Auf dem Bild ebenfalls zu sehen ist ein "GeForce GTX"-Logo, welches im Betrieb weiß leuchtet - dies sogar recht hell, sodass man hier auch von einer Innenraumbeleuchtung für das PC-Gehäuse sprechen kann.

KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper
KFA2 GeForce GTX 970 Black EXOC Sniper

Auf der Slotblende ist eine etwas andere Anschluss-Konfiguration zu finden, als dies üblicherweise bei Karten mit Maxwell-GPU der Fall ist. So finden wir jeweils einen HDMI-2.0- und DisplayPort-1.2-Anschluss sowie 2x Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D). Über die Öffnungen in der Slotblende soll etwas warme Luft entweichen können. Da die Lüfter die Luft aber nicht auf die Slotblende richten, kann hier nur ein sehr kleiner Teil der Luft nach außen geblasen werden.