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Neuauflage mit Detailverbesserungen: Sapphire Nitro Radeon R9 Fury im Test

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Seite 21: Fazit

Was auch immer Sapphire dazu bewogen hat die Radeon R9 Fury als Nitro-Variante neu aufzulegen, wir waren schon etwas verwundert, dass es eine solche Version geben wird. Bereits die Tri-X OC bewerteten wir wir folgt: "Ohne Frage ist die Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC die bisher beste Version der zweitschnellsten Fury-Variante von AMD." Einen "Excellent Hardware"-Award gab es zudem noch oben drauf. Wo also sah Sapphire noch weiteres Verbesserungspotenzial?

Eines können wir bereits am Anfang sagen: Der König ist tot, es lebe der König! Mit der Nitro Radeon R9 Fury löst Sapphire die Radeon R9 Fury Tri-X OC als beste Grafikkarte dieser GPU-Variante ab. Sie ist in beiden BIOS-Varianten kühler und leiser, auch wenn gerade der Unterschied bei der Lautstärke beim primären BIOS nur messbar, aber nicht wirklich hörbar ist. Das 2. BIOS zeigt dann die deutlichsten Verbesserungen. Die höheren Temperaturen stellen dabei kein Problem dar, denn 80 °C sind für die Hardware nun wirklich kein Hindernis. Zudem zeigt sich, dass die Karte ihren maximalen Takt von 1.050 MHz immer halten kann.

Sapphire Nitro Radeon R9 Fury
Sapphire Nitro Radeon R9 Fury

Die Leistung einer Radeon R9 Fury steht wie in Stein gemeißelt, daran ändert auch die leichte Übertaktung um 50 MHz nichts. Wie eng die Fury-GPUs in dieser Hinsicht limitiert sind, zeigen die minimalen Unterschiede der Modelle. 1.000, 1.010 und 1.050 MHz - in dieser Spanne bewegen sich die Taktraten. In der Praxis spielen diese Unterschiede kaum eine Rolle und sind eher für das Marketing wichtig.

Die Alternativen zur Sapphire Nitro Radeon R9 Fury sind die gleichen, wie zuvor. Eine AMD Radeon R9 Nano kann eine Alternative sein, ist aber deutlich lauter. Übertaktete Varianten der GeForce GTX 980 sind aus dem grünen Sektor ebenso interessant.

Die Sapphire Nitro Radeon R9 Fury ist aktuell ab einem Preis von 580 Euro zu haben. Damit ist sie 80 Euro teurer, als eine Radeon R9 Nano. Innerhalb der Radeon-R9-Fury-Serie ist die Sapphire Nitro Radeon R9 Fury weiterhin die Karte der Wahl.

Positive Aspekte der Sapphire Nitro Radeon R9 Fury:

  • schneller als die GeForce GTX 980
  • UltraHD/4K mit Einschränkungen möglich
  • Anti Aliasing und anisotropische Filterung durchgehend möglich
  • Frame Rate Target Control
  • Virtual Super Resolution
  • neue Speichertechnologie (HBM)
  • Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb
  • sehr leise unter Last
  • niedrige Temperaturen
  • optionales 2. BIOS

Negative Aspekte der Sapphire Nitro Radeon R9 Fury:

  • nur geringe werksseitige Übertaktung
  • 4 GB Grafikspeicher in Zukunft eventuell kritisch
  • OC-Potenzial kaum vorhanden
Excellent Hardware Award für die Sapphire Nitro Radeon R9 Fury
Excellent Hardware Award für die Sapphire Nitro Radeon R9 Fury

 

Aufgrund der guten Leistung sowie der hervorragenden Kühlung verleihen wir der Sapphire Nitro Radeon R9 Fury den "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award.

 

Persönliche Meinung

Sapphire bietet mit der Nitro Radeon R9 Fury das aktuell beste Modell der Radeon-R9-Fury-Serie an. Das schon gute Vorgänger-Modell wurden in den wichtigen Details weiter verbessert. Die befürchtete "Verschlimmbesserung" ist nicht eingetreten. Das Vorgehen von Sapphire ist in dieser Hinsicht als vorbildlich anzusehen - gerne dürfen auch andere Hersteller auf diese Art und Weise vorgehen. (Andreas Schilling)