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MSI Radeon R7 360 OC: Einsteiger-Grafikkarte mit FreeSync-Technologie im Test

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Seite 2: Impressionen (1)

Wie der Name der MSI Radeon R7 360 OC bereits vermuten lässt, ist der kleine 3D-Beschleuniger schon ab Werk übertaktet. Während AMD für seine Referenzkarte Taktraten für Chip und Speicher von 1.050 bzw. 1.625 MHz vorsieht, bringt es unser heutige Testkandidat auf eine Taktfrequenz von 1.100 MHz. Den 2.048 MB großen GDDR5-Videospeicher beließen die Taiwaner allerdings bei 1.625 MHz.

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GPUz-Screenshot der MSI Radeon R7 360 OC

Damit bringt es die MSI Radeon R7 360 OC auf eine Speicherbandbreite von 104,0 GB/s, während Pixel- und Texturfüllrate auf 17,6 GPixel/s bzw. 52,8 GTexel/s ansteigen.

Kühlsystem und Anschlüsse
MSI Radeon R7 360 OC
Länge des PCBs 156 mm
Länge mit Kühler 156 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 90 mm auf der Karte
Display-Anschlüsse

1x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4
1x Displayport 1.2a

Lüfter aus im Idle Nein

Bei den Anschlüssen gibt es die üblichen Ausgänge. Hier stehen einmal Dual-Link-DVI, einmal HDMI 1.4 und einmal DisplayPort 1.2a zur Verfügung. Da der Dual-Slot-Kühler mit seinem 90-mm-Lüfter nicht über die Platine hinausragt, bringt es die MSI Radeon R7 360 auf eine Gesamtlänge von 156 mm.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
SpielTemperaturTakt
The Witcher 3: Wild Hunt 57 °C 1.100 MHz
Battlefield: Hardline 58 °C 1.100 MHz
Grand Theft Auto V 59 °C 1.100 MHz
Far Cry 4 58 °C 1.100 MHz
Total War: Attila 59 °C 1.100 MHz
Metro: Last Light Redux 58 °C 1.100 MHz
Tomb Raider 56 °C 1.100 MHz
DiRt Rally 57 °C 1.100 MHz
Mittelerde: Shadow of Mordor 58 °C 1.100 MHz

Einen Boost-Takt, der nur innerhalb eines bestimmten Temperatur- und Power-Target-Level anliegt, gibt es bei der MSI Radeon R7 360 OC nicht – die Karte macht sich durchgehend mit einer Geschwindigkeit von 1.100 MHz ans Werk. Je nach Spieletitel liegen die Temperaturen im Bereich von 56 bis 59 °C. Für eine Einsteiger-Karte kein schlechter Wert.

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MSI Radeon R7 360 OC

Optisch ist die MSI Radeon R7 360 OC schlicht gehalten. Die Taiwaner setzen nicht nur auf ein schwarzes PCB, sondern färben auch die Plastikabdeckung des Kühlers sowie den Lüfter in dieser Farbe ein. Eine Karte der Gaming-Reihe wäre hier mit einer schwarz-/roten Farbgebung etwas auffälliger gewesen – doch dabei handelt es sich bei der Einsteiger-Karte nicht.

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MSI Radeon R7 360 OC

Gekühlt wird die MSI Radeon R7 360 OC von einem Dual-Slot-Kühler, welcher auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion verzichtet und mit einem bloßen Aluminium-Kühlkörper auskommen muss. Dafür fällt der Durchmesser des Lüfters mit 90 mm vergleichsweise groß aus.

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MSI Radeon R7 360 OC

Keine großen Auffälligkeiten offenbaren sich auf der Rückseite der Grafikkarte. Die Speicherchips sind allesamt auf der Vorderseite untergebracht, eine zusätzliche Backplate zur besseren Kühlung und Stabilität der Grafikkarte ist bei einer typischen Boardpower von gerade einmal 100 W nicht notwendig.

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MSI Radeon R7 360 OC

Da über das PCIe-Interface maximal 75 W zur Verfügung gestellt werden, braucht es auch bei der MSI Radeon R7 360 OC einen zusätzlichen Stromanschluss. Für den Betrieb der kleinen Einsteiger-Grafikkarte muss ein 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden, welcher zusätzlich bis zu 75 W bereitstellt. Theoretisch könnte die Karte damit bis zu 150 W aus dem Netzteil ziehen.

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MSI Radeon R7 360 OC

Während die obere Hälfte von zahlreichen Lüftungsschlitzen im MSI-Design durchzogen ist, sind auf der unteren alle nötigen Anschlüsse untergebracht. Hier stehen mit DisplayPort, HDMI und DVI die gängigsten Ausgänge bereit.