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AMD Radeon R9 380X von ASUS und Sapphire im Test

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Seite 4: Sapphire Radeon R9 380X Nitro - Impressionen (1)

Auch Sapphire gehört zu den Premium-Partnern von AMD. Dabei konzentriert man sich sogar vollständig auf den amerikanischen/kanadischen Hersteller. Sapphire fertigt unter anderem die FirePro-Karten für AMD.

GPU-Z-Screenshot zur Sapphire Radeon R9 380X Nitro
GPU-Z-Screenshot zur Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Auch hier bestätigt der GPU-Z-Screenshot die Angaben zur Sapphire Radeon R9 380X Nitro und macht auch gleich die werksseitige Übertaktung deutlich. So legt Sapphire im Vergleich zu ASUS noch 10 MHz drauf und kommt auf 1.040 MHz, während AMD für die Radeon R9 380X hier 970 MHz vorsieht. Noch deutlicher wird die Übertaktung aber beim Speicher, der nun mit 1.500 anstatt 1.425 MHz arbeitet.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
The Witcher 3: Wild Hunt 76 °C 1.040 MHz
Battlefield: Hardline 76 °C 1.040 MHz
Grand Theft Auto IV 76 °C 1.040 MHz
Far Cry 4 75 °C 1.040 MHz
Total War: Attila 76 °C 1.040 MHz
Metro: Last Light Redux 75 °C 1.040 MHz
Tomb Raider 76 °C 1.040 MHz
DiRT Rally 75 °C 1.040 MHz
Mittelerde: Shadow of Mordor 76 °C 1.040 MHz

Anders als bei der ASUS Radeon R9 380X Strix OC liegt die GPU-Temperatur bei der Sapphire Radeon R9 380X Nitro bei maximalen 76 °C. Damit liegt AMD natürlich noch weiter von einer kritischen Schwelle entfernt. Der maximale Takt von 1.040 MHz liegt also in jedem Fall an.

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Länge des PCBs 227 mm
Länge mit Kühler 235 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 2x 100 mm
Kühlung Luftkühler
4x Heatpipe
Display-Anschlüsse

2x Dual-Link-DVI
1x HDMI 1.4
1x DisplayPort 1.2a

Lüfter aus im Idle Ja

Die Betrachtung der Abmessungen zeigt, dass die Sapphire Radeon R9 380X Nitro etwas kompakter ist, als das Modell von ASUS. Ansonsten sehen wir hier die üblichen technischen Daten für eine solche Karte. Auf die Details gehen wir auf den folgenden beiden Seiten noch genauer ein.

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Die kompakten Abmessungen werden auch auf dem ersten Bild der Sapphire Radeon R9 380X Nitro deutlich. Dazu tragen auch die großen Lüfter bei, die auf einen Durchmesser von 100 mm kommen und damit die Front der Karte in Länge und Höhe fast vollständig ausfüllen. Hinsichtlich der Optik hält sich Sapphire zurück und bietet nur wenige Farbakzente - schwarz und silber wechseln sich ab. Bei der Oberflächenstruktur versucht sich Sapphire an einer Imitation von gebürstetem Aluminium. Am besten ist dies auf den Flächen zwischen den beiden Lüftern zu sehen.

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Auch Sapphire versieht die Rückseite der Karte mit einer Backplate, die vollständig geschlossen ist. Die kleinen Vertiefungen im rechten Drittel der Backplate pressen die Backplate und darunterliegende Wärmeleitpads auf einige Komponenten der Storm- und Spannungsversorgung, die somit etwas besser gekühlt werden können.

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Die beiden Lüfter auf der Sapphire Radeon R9 380X Nitro kommen auf einen Durchmesser von 100 mm. Sapphire verzichtet dabei auf besondere Merkmale wie speziell geformte Lüfterblätter. Im Idle-Betrieb stehen die Lüfter ab einer GPU-Temperatur von 54 °C still. Bei ansteigender GPU-Temperatur beginnen sie ab einer GPU-Temperatur von 56 °C mit ihrer Arbeit. Die Spanne von gerade einmal 2 °C zwischen Ein- und Abschalten der Lüfter ist etwas gering, denn sie sorgt dafür, dass die Lüfter bei mittlerer Last häufig zwischen einem Ein- und Abschalten wechseln.

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Auch bei der Sapphire Radeon R9 380X Nitro ist eine zusätzliche Strom- und Spannungsversorgung über zwei 6-Pin-Anschlüsse vorgesehen. Per Definition der PCI-Express-Spezifikation kann die Karte somit bis zu 225 W aufnehmen. In der Praxis können die Anschlüsse aber deutlich mehr an elektrischer Leistung liefern. 

Sapphire Radeon R9 380X Nitro
Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Egal welcher Monitor nun verwendet wird, bei der Sapphire Radeon R9 380X Nitro dürfte der Nutzer den richtigen Anschluss schnell finden können. Sapphire verwendet zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2a. Da Sapphire ein relativ geschlossenes Gehäuse für den Kühler verwendet, kann ein gewisser Teil der warmen Luft über die Slotblende entweichen, was sicherlich ein Vorteil dieses Designs ist.