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Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC im Test

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Seite 1: Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC im Test

sapphire r9fury logoDie Radeon R9 Fury konnte in Form der ASUS Radeon R9 Fury Strix (Hardwareluxx-Artikel) überzeugen. Die Leistung stimmte und dank der Möglichkeit das PCB und die Kühlung selbst zu entwickeln, nutzte ASUS diese Chance und präsentierte eine durchweg sehr gute Karte, die auch mit einem Award belohnt wurde. Den zweiten Anlauf soll nun die Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC bestreiten. Auch hier spielt die eigene Kühlung eine entscheidende Rolle. Bei Sapphire traut man sich aber auch an eine werksseitige Übertaktung. Wie die beiden Karten zueinanderstehen und wo sich die Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC gegenüber der Konkurrenz einordnen wird, das schauen wir uns auf den folgenden Seiten an.

Die letzten Wochen wurden sicherlich von den Neuvorstellungen bei AMD beherrscht. Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei der Fury-Serie von AMD zu, denn mit der "Fiji"-GPU und dem High Bandwidth Memory bietet AMD technisch interessante Neuerungen. Im Launch-Review zur Radeon R9 Fury X sind wir darauf aus allen Blickwinkeln genauer eingegangen. Details zum High Bandwidth Memory und dem Interposer, der GPU und HBM miteinander verbindet, sind ebenfalls bereits ausführlich behandelt worden. Ebenfalls erwähnt haben wir die ASUS Radeon R9 Fury Strix, die wir uns als erstes Modell der Radeon R9 Fury bereits anschauen konnten. Kürzlich zu dieser Riege hinzugestoßen ist die PowerColor Radeon R9 Fury, die wir uns sicherlich auch noch anschauen werden.

Auch der restliche Sommer soll der Fury-Serie gehören. Auf die Radeon R9 Fury X und R9 Fury sollen noch die R9 Fury Nano und eine Dual-GPU-Variante folgen. Zu diesen beiden noch zu erwartenden Karten gibt es aber weder einen konkreten Termin noch weitere technische Daten.

Architektonische Eckdaten

Bei der auf der Radeon R9 Fury verwendeten Ausbaustufe von "Fiji" verwendet AMD nur 56 der 64 zur Verfügung stehenden Compute Units, sodass insgesamt 3.584 Shadereinheiten zum Einsatz kommen. Weiterhin vorhanden sind 224 Textureinheiten und 64 ROPs. AMD spricht von einem maximalen GPU-Takt von 1.000 MHz, wobei die drei Hersteller hier auf ein moderates Overclocking setzen.

Auch auf der Radeon R9 Fury kommen 4 GB High Bandwidth Memory zum Einsatz, die mit 500 MHz arbeiten. Dank eines 4.096 Bit breiten Speicherinterfaces kommt damit auch der zweite Fury-Ableger auf eine Speicherbandbreite von bis zu 512 GB pro Sekunde.

Die technischen Daten der Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC im Überblick
Modell Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC AMD Radeon R9 Fury
Straßenpreis ab 629 Euro ab 629 Euro
Homepage www.sapphiretech.de www.amd.de
Technische Daten
GPU Fiji PRO Fiji PRO
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 8,9 Milliarden 8,9 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - -
GPU-Takt (Boost Clock) 1.040 MHz 1.000 MHz
Speichertakt 500 MHz 500 MHz
Speichertyp HBM HBM
Speichergröße 4 GB 4 GB
Speicherinterface 4.096 Bit 4.096 Bit
Speicherbandbreite 512,0 GB/s 512,0 GB/s
DirectX-Version 12 12
Shadereinheiten 3.584 3.584
Textureinheiten 224 224
ROPs 64 64
Typische Boardpower 275 Watt 275 Watt
SLI/CrossFire CrossFire CrossFire

Sapphire bietet zwei Modelle der Radeon R9 Fury an. Wir haben das ab Werk übertaktete Modell Radeon R9 Fury Tri-X OC im Test. Diese zeichnet sich durch eine moderate Übertaktung von 40 MHz aus - anstatt 1.000 sehen wir also einen GPU-Takt von 1.040 MHz. Ansonsten ergeben sich zwischen der Referenzversion - auch wenn es eine solche nicht gibt - und der Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC keinerlei Unterschiede.

GPU-Z-Screenshot der Saphhire Radeon R9 Fury Tri-X OC
GPU-Z-Screenshot der Saphhire Radeon R9 Fury Tri-X OC

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt die eben genannten technischen Daten noch einmal.