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Fünf Modelle der Radeon R9 280 im Test

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Seite 6: Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Letzter Vertreter in diesem Vergleich ist ein alter Bekannter, genauer gesagt handelt es sich um die Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC. Dieses Modell haben wir uns bereits Mitte April angeschaut, allerdings hat Sapphire einige Verbesserungen beim BIOS eingepflegt, sodass wir sie erneut testen und mit den vier Konkurrenten vergleichen wollen.

GPU-Z-Screenshot: Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
GPU-Z-Screenshot: Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Mit einem GPU-Takt von 940 MHz wagt sich Sapphire nur leicht über die Referenzvorgaben von 933 MHz. Die werksseitige Übertaktung dürfte damit fast vernachlässigbar sein. Auch den Speicher hat man bei 1.250 MHz belassen, sodass es aus Performance-Sicht erst einmal keinen triftigen Grund gibt, zur Karte von Sapphire zu greifen.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Auf den ersten Blick werden gewissen Parallelen zum Modell von PowerColor deutlich, denn auch Sapphire verbaut zwei große Axiallüfter, hier allerdings mit einem geringeren Durchmesser von 80 mm und auch hier sind die dicken Kupfer-Heatpipes direkt zu erkennen. Allerdings versucht sich Sapphire an einer anderen Farbgestaltung.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Weiterhin verzichtet Sapphire, wie die meisten Hersteller, auf eine Backplate. Allerdings sind auch ohne Backplate keinerlei Besonderheiten auf dem PCB zu finden. Die wichtigsten Komponenten befinden sich auf der Vorderseite, die Rückseite dient nur einigen wenigen SMD-Bauteilen.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 80 mm arbeiten auf der Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC. Diese Lüfter drücken die kühle Luft durch den darunter liegenden Kühlkörper. Hier bereits zu erkennen ist eine von vier Heatpipes, die direkt durch den Bereich über der GPU geführt werden.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Über die beiden CrossFire-Anschlüsse lässt sich die Sapphire Radeon R9 280 Dual-X in einem Multi-GPU-System betreiben. Links davon sind auch noch die nötigen Durchkontaktierungen und Beschriftungen für einen BIOS-Switch zu erkennen, den Sapphire aber nicht realisiert hat.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Die Strom- und Spannungsversorgung der Karte wird über zwei 6-Pin-Anschlüsse gespeist. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz können somit theoretisch bis zu 225 Watt an die Karte geführt werden. In den ersten Veröffentlichungen zur Radeon R9 280 war immer von einer TDP von 250 Watt die Rede. Diese Leistung ließe sich über die von Sapphire gewählten Anschlüsse allerdings nicht an die Karte führen.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Vier Heatpipes durchziehen den Kühlkörper direkt über der GPU. Sie transportieren die Abwärme zu gleichen Teilen in den vorderen und hinteren Bereich des Kühlkörpers. Wie hier ebenfalls zu sehen ist, verzichtet Sapphire auf eine direkte Kühlung der Speicherchips.

Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC
Sapphire Radeon R9 280 Dual-X OC

Wieder im klassischen Design zeigt sich die Slotblende mit zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.