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Club3D Radeon R7 265 royalQueen im Test

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Seite 2: Impressionen

Beginnen wir also mit der äußeren Betrachtung der Karte.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Club3D verwendet eine recht komplex wirkende Kühlung für die Radeon R7 265 royalQueen. Als CoolStream wird die eigene Kühllösung mit zahlreichen Heatpipes bezeichnet. Das eigentliche PCB der Karte misst 20 cm, während der Kühler bzw. dessen Gehäuse noch einmal 5 mm über das PCB hinausragt. Auf der obigen Perspektive ist dies nicht zu erkennen und aufgrund der kompakten Maße stellt dies beim Einbau in ein Standard-Gehäuse auch kein größeres Problem dar.

Der zentral verbaute Lüfter hat einen Durchmesser von 85 mm und soll sich durch eine besondere Laufruhe auszeichnen. Natürlich ist er temperaturgeregelt und passt seine Drehzahl demnach der jeweiligen Last an. Bei den Messwerten werden wir später sehen, wie gut ihm das gelingt.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Die Rückseite des PCBs ist wenig spektakulär und zeigt keinerlei besonderer Komponenten. Hier wird allerdings deutlich, dass Club3D nicht nur eine Kühlung verwendet, die minimal in der Länge über das PCB hinaussteht, sondern vor allem in der Höhe. Hier ist es aber weniger das Gehäuse, das für höhere Abmessungen sorgt, sondern zwei Heatpipes, die wir noch genauer betrachten werden.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Zwei 8-mm-Heatpipes kommen direkt aus der Basisplatte, welche direkt auf der GPU aufliegt. Sie führen die Abwärme in den Kühlkörper. Hier zu sehen ist aber nur die eine Seite der beiden Heatpipes, die wie gesagt durch die Basisplatte geführt werden und auf der anderen Seite in Höhe des PCI-Express-Steckplatzes ebenfalls in den Kühlkörper geführt werden.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Über den CrossFire-Anschluss lassen sich zwei dieser Karten in einem Multi-GPU-System betreiben, womit die Leistung theoretisch verdoppelt wird. Ob sich dies in der Praxis in einigen Monaten noch lohnt, steht dabei auf einem anderen Blatt. Jetzt zwei dieser Karten zu kaufen macht keinen Sinn, da zum gleichen Preis eine schnellere Single-GPU-Karte erstanden werden kann.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Auf der Karte nach hinten gerichtet zu finden ist der zusätzliche 6-Pin-Stromanschluss, der zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz für eine theoretische Leistungsaufnahme von 150 Watt sorgt. Eben eine solche Leistungsaufnahme gibt AMD auch für seine Referenzkarte der Radeon R7 265 an.

Club3D Radeon R7 265 royalQueen
Club3D Radeon R7 265 royalQueen

Auf der Slotblende im Dual-Slot-Design wird nur eine Seite für die nötigen Display-Ausgänge verwendet. Jeweils einmal finden wir hier DisplayPort 1.2, HDMI 1.4a und Dual-Link-DVI.