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PowerColor Radeon R9 270X PCS+ im Test

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Seite 2: PowerColor Radeon R9 270X PCS+ - Impressionen

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Die beiden großen Öffnungen für die beiden 90-mm-Lüfter sowie das schwarze Design dominieren den Anblick auf die PowerColor Radeon R9 270X PCS+. Mehrere rote Streifen sollen eine gewissen Dynamik verdeutlichen. Rechts ist ein "PCS+"-Logo zu sehen, welches die Karte aber noch immer nicht eindeutig identifiziert, da es mehrere Modelle im "PCS+"-Design geben wird.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Ein Blick auf die Rückseite ist da schon eindeutiger. PowerColor versieht sein Mitteklasse-Modell mit einer Backplate, die neben dem "R9 270X"-Schriftzug auch noch einen Aufkleber zum Turbo Timer prominent präsentiert.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Besonders interessant sind die beiden 90-mm-Lüfter. Die Lüfterblätter kommen nicht mehr im klassischen Design daher, sondern sind speziell geformt. Die kleinen Flügelchen an der Innenseite sollen den Luftstrom beschleunigen und Wirbel vermeiden, die zu einer höheren Lautstärke führen könnten. Bis zu 20 Prozent mehr Luftvolumen sollen so bewegt werden. Unter dem Lüfter ist bereits der große Aluminium-Kühlkörper zu sehen.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Wie auch schon die Referenzversion wird auch die PowerColor Radeon R9 270X PCS+ mit zwei zusätzlichen 6-Pin-Anschlüssen mit Strom versorgt. AMD gibt eine TDP von 180 Watt an, die selbst bei der Übertaktung von PowerColor mit den beiden Anschlüssen problemlos an die Karte gebracht werden können.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Die Radeon R9 270X beherrscht noch nicht den CrossFire-Modus ohne Bridge. Daher kommt auch die PowerColor Radeon R9 270X PCS+ mit einem entsprechenden Anschluss daher.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Neu bei der Radeon R9 270X PCS+ ist der Anschluss für den Turbo Timer. Bei dem handelt es sich um ein Modul, das auf entsprechend kompatible Karten wie eben die Radeon R9 270X PCS+ gesteckt wird. Nach dem Ausschalten des PCs lässt der eingebaute Akku den Lüfter für eine gewisse Zeit nachlaufen, um die noch bestehende Restwärme weiter abzuführen. Auch wenn keine neue Abwärme entsteht und die Komponenten sich eigentlich nicht weiter aufwärmen können, so soll der Turbo Timer für eine längere Lebensdauer der Hardware sorgen. Der Turbo Timer misst 60,0 x 65,3 x 26,4 mm und wiegt 60 g.

Über Sinn oder Unsinn des Turbo Timer lässt sich sicher streiten. In der dazugehörigen News zeigen wir einige Fotos zum Modul, da uns beim Test der Radeon R9 270X PCS+ leider keine Ausführung zur Verfügung stand, können wir auch keine Erfahrungen vermitteln. Ebenso unbekannt ist derzeit, wann und zu welchem Preis der Turbo Timer erhältlich sein soll.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Seitlich wagen wir einen Blick auf den Kühler. Eine Bodenplatte aus Kupfer sitzt direkt auf der GPU auf. Drei Heatpipes, natürlich ebenfalls aus Kupfer, führen die Abwärme dann von der Bodenplatte in den Kühlkörper. Zwei dieser Heatpipes messen einen Durchmesser von 8 mm, eine weitere ist in 6 mm ausgeführt.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Auf der Slotblende finden sich die Monitor-Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI und jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

PowerColor Radeon R9 270X PCS+
PowerColor Radeon R9 270X PCS+

Als besondere Dreingabe legt PowerColor bei einem speziellen Bundle eine Power-Bank bei. Normalerweise kostet diese 50 US-Dollar. Der 4.100 mAh fassende Lithium-Polymer-Akku kann per USB aufgeladen werden und versorgt dann Smartphones und Tablets, falls diesen unterwegs der Saft ausgeht. Drei blaue LEDs zeigen den Ladezustand der Power-Bank an.