> > > > Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra im Test

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra im Test

inno3d-gtx780ti-logoErst letzte Woche präsentierte NVIDIA die GeForce GTX 780 Ti und bereits heute dürfen wir den ersten ausführlichen Artikel zu einer in der Kühlung und Taktung modifizierten Karten präsentieren. Inno3D ist kein neuer Hersteller am Markt, drängt mit seinen hoch übertakteten Modellen aber immer stärker in das High-End-Segment. Wir haben uns angeschaut, was eine solche werksseitige Übertaktung wert ist und welche Vorteile ein Kühler wie der HerculeZ X3 dabei mit sich bringt.

Bereits dreimal durften wir iChill-Karten aus dem Hause Inno3D testen und daher ist für uns auch der HerculeZ-X3-Kühler kein Unbekannter. Fast ausnahmslos immer präsentierten sich diese Karten als die schnellsten oder unter den schnellsten Karten ihrer Klasse. Mit von der Partie waren die iChill GeForce GTX 770iChill GeForce GTX 780 und als vermutlich engster Vertreter die King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC mit eben dem erwähnten HerculeZ 3X. Ganz billig ist der Spaß einer solchen Karte nicht und so kostet auch die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra satte 700 Euro.

Bevor wir die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst.

Architektonische Eckdaten

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra
Straßenpreis ab 700 Euro
Homepage www.inno3.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.072 MHz
Speichertakt 1.800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 345,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2880
Textur Units 240
ROPs 48
Pixelfüllrate 48,3 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Festzuhalten bleibt: Rein von der Architektur unterscheidet sich die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra nicht von einer jeden anderen Karte dieses Modells. Am auffälligsten ist sicherlich die Übertaktung. Anstatt 876 MHz lässt Inno3D die GPU im Basis-Takt mit 1.006 MHz arbeiten. In der Praxis hat dieser Wert allerdings kaum Auswirkungen und so schauen wir auf den Boost-Takt, der von 928 auf 1.072 MHz angehoben wurde. Schlussendlich gibt Inno3D auch dem Speicher ein paar Megahertz mehr und lässt diesen anstatt mit 1.750 nun mit 1.800 MHz arbeiten.

Aufgrund des höheren Taktes steigen auch die Werte für die Pixelfüllrate und die Speicherbandbreite. Doch auch dies sind zunächst einmal nur theoretische Werte, die ihre Aussagekraft in der Praxis noch unter Beweis stellen müssen. Wir haben die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra der Referenzversion der 780 Ti und der Radeon R9 290X aus dem Hause AMD gegenübergestellt, um die technischen Daten besser in Relation setzen zu können.

Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra gegen die Konkurrenz
Modell AMD Radeon R9 290X Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
Straßenpreis ab 480 Euro ab 700 Euro ab 600 Euro
Homepage www.amd.de www.inno3.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU Hawaii XT GK110 (GK110-425-B1) GK110 (GK110-425-B1)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 6,2 Milliarden 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) - 1.006 MHz 876 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.000 MHz 1.072 MHz 928 MHz
Speichertakt 1.250 MHz 1.800 MHz 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 4.096 MB 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 320,0 GB/Sek. 345,6 GB/Sek. 336 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.816 2.880 2880
Texture Units 176 240 240
ROPs 64 48 48
TDP > 250 Watt > 250 Watt 250 Watt

GPU-Z-Screenshot der Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra

Schlussendlich bestätigt ein Blick in GPU-Z die bisherigen Erkenntnisse. Bevor wir uns nun aber mit der Karte genauer beschäftigen, werfen wir noch einen Blick auf die in der Praxis erreichten Boost-Taktraten. Die Referenzversion der GeForce GTX 780 Ti verspricht einen Mindest-Boost von 928 MHz. In unserem Launch-Artikel erwähnten wir Taktraten zwischen 992 und 1.019 MHz. Für die Inno3D iChill GeForce GTX 780 Ti HerculeZ X3 Ultra sollte es da schon etwas mehr sein.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Unigine Valley 60 °C 1.137 MHz
Crysis Warhead 58 °C 1.137 MHz
Hitman: Absolution 57 °C 1.150 MHz
Bioshock 58 °C 1.150 MHz
The Elder Scrolls V Skyrim 58 °C 1.150 MHz
Call of Duty: Black Ops 2 58 °C 1.150 MHz
Anno 2070 59 °C 1.137 MHz
Battlefield 3 59 °C 1.124 MHz
Far Cry 3 58 °C 1.124 MHz
Crysis 3 59 °C 1.124 MHz
Battlefield 4 60 °C 1.137 MHz

Nicht mehr die Temperatur ist der limitierende Faktor bei der Taktung der Karte, sondern nun der maximale Verbrauch. Aufgrund des deutlich höheren Maximaltaktes von 1.150 im Vergleich zu 1.019 MHz dürfte sich dies auch in einem ebenso deutlichen Performance-Plus für die Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra darstellen.

Auf der nun folgenden Seite schauen wir uns das äußere Erscheinungsbild der Inno3D iChill GeForce GTX HerculeZ X3 Ultra an.