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King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra im Test

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Seite 1: King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra im Test

inno3d gtx titan oc king modWährend in den letzten Wochen alle Welt ganz gespannt den neuen Grafikkarten der Radeon-R9- und -R7-Generation entgegenblickte, versorgten uns Caseking.de und Inno3D mit einer GeForce GTX Titan der besonderen Art. Die King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra ist entgegen vieler anderer Hersteller-Karten mit einem eigenen Kühlsystem bestückt und dürfte sich mit Taktraten von über 941 MHz zu den schnellsten Titan-Grafikkarten am Markt zählen. Wie sich das Topmodell von Inno3D schlägt, soll dieser Test in Erfahrung bringen. 

Während es bei der GeForce GTX 780, der GeForce GTX 770 und der GeForce GTX 760 durchaus Modelle mit eigenen Kühlsystemen und höheren Taktraten gab, wurden Anwärter der bislang schnellsten Single-GPU-Grafikkarte, der GeForce GTX Titan, mit selbigen noch vertröstet. Zu streng sind die Restriktionen, die NVIDIA seinen Boardpartnern macht. Zwar dürfen diese die Taktraten der GeForce GTX Titan erhöhen, doch der Grafikkarte keinen eigenen Kühler aufschnallen. So ist beispielsweise Boardpartner ZOTAC bei seiner AMP!-Edition verfahren. Doch schnell wurde ein Hintertürchen entdeckt: Man liefert die GeForce GTX Titan einfach mit vormontiertem Standard-Kühler aus, legt der flotten High-End-Grafikkarte aber auch ein anderes Kühlsystem zur Selbstmontage bei. Das dürfte bislang allerdings so manch einen weniger handwerklich begabten, aber betuchten GeForce-GTX-Titan-Anwärter vom Kauf abgehalten haben, schließlich ist die GeForce GTX Titan mit einem Preis von derzeit knapp 885 Euro wahrlich kein Schnäppchen.

Um diesem ein Ende zu bereiten, haben sich Inno3D und Caseking.de zusammengetan und den King-Mod der GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra ins Leben gerufen. Hier kümmern sich die Profis von Caseking.de um den Umbau der Grafikkarte und liefern das NVIDIA-Flaggschiff mit vormontiertem Eigensystem sowie mit voller Garantie aus. Ein Umbau entfällt damit und Ärger für den Boardpartner gibt es ebenfalls nicht, zumindest wenn NVIDIA dem Schlupfloch nicht ganz so negativ gegenübersteht. Allerdings hat das Ganze seinen Preis. Satte 999 Euro wollen Caseking.de und Inno3D für die GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra haben. Ob sich der Griff lohnt, soll dieser Artikel klären. 

Architektonische Eckdaten

Die King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra Ultra basiert auf NVIDIAs neuster GK110-GPU. Diese wird zwar im fortschrittlichen 28-nm-Prozess gefertigt, zählt dafür aber mit über 7,1 Milliarden Transistoren zu den komplexesten Grafikchips am Markt. Das erlaubt der kalifornischen Grafikschmiede aber auch eine ganze Reihe an technischen Feinheiten zu verbauen. So stehen der GeForce GTX Titan insgesamt 14 SMX-Cluster zur Verfügung - keine andere Consumer-Grafikkarte hat noch mehr, maximal wären 15 solcher Shadergruppierungen möglich. Da jeder SMX-Cluster 192 Rechenwerke bereithält, bringt es die GeForce GTX Titan damit auf satte 2.688 CUDA-Cores, wie sie der Hersteller gerne nennt. An jeden SMX-Cluster mit angeschlossen sind 16 TMUs. Daraus resultieren in der Summe 224 Textureinheiten.

Auch beim Speicher hat NVIDIA dick aufgetragen. Der GeForce GTX Titan stehen insgesamt 6.144 MB GDDR5-Videospeicher zur Verfügung, der im Vergleich zum bisher amtierenden Flaggschiff mit 384 Bit auch ein breiteres Speicherinterface aufweist. Bei den Taktraten hält man sich allerdings etwas zurück. Chip und Speicher rechnen standardmäßig mit 837 bzw. 1.502 MHz. Um die GeForce GTX Titan OC HercueZ X3 Ultra zu den schnellsten Vertretern ihrer Art zu machen, erhöhte Boardpartner Inno3D diese auf 941 MHz. 

King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 Ultra
Modell Inno3D GTX Titan OC Herculez X3 Ultra
Straßenpreis ca. 999 Euro
Partnummer -
Homepage www.inno3d.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-400-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 941 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 993 MHz
Speichertakt 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 6.144 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2.688 (1D)
Texture Units 224
ROPs 48
Pixelfüllrate 45,2 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Mit den etwas höheren Taktraten dürfte die King Mod Inno3D GeForce GTX Titan OC HerculeZ X3 die Referenz mehr oder weniger deutlich überholen und näher zu den in vielen Benchmarks noch immer führenden Dual-GPU-Grafikkarten wie die GeForce GTX 690 oder die Radeon HD 7990 aufschließen. Ob das tatsächlich zutrifft, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.