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AMD Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X im Test

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Seite 6: AMD Radeon R7 260X - Impressionen

Die letzte Karte, an die wir heute handanlegen werden, heißt AMD Radeon R7 260X. Auch bei dieser handelt es sich wieder um eine Referenzversion direkt von AMD, die wir so nicht allzu oft im freien Handel sehen werden.

AMD Radeon R7 260X
Modell AMD Radeon R7 260X AMD Radeon HD 7790
Straßenpreis 139 US-Dollar ab 100 Euro
Homepage www.amd.com/de www.amd.com/de
Technische Daten
GPU Bonaire Bonaire
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 2,08 Milliarden 2,08 Milliarden
GPU-Takt 1.100 MHz 1.075 MHz
Speichertakt 1.625 MHz 1.500 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2.048 MB 1.024 MB
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 104,0 GB/Sek. 96,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.2 11.1
Shadereinheiten 896 896
Textur Units 56 56
ROPs 16 16
Pixelfüllrate 17,6 GPixel/Sek. 17,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire CrossFireX CrossFireX
Maximale Leistungsaufnahme 115 Watt 85 Watt

Wie auch schon bei den beiden Karten zuvor klingeln bei der R7 260X die Glocken in Anbetracht des Vorgängers Radeon HD 7790 und den dazugehörigen Parallelen bei den technischen Daten. Wie wir später noch sehen werden, bezeichnet selbst AMD die R7 260X als Karte auf Basis der "Bonaire"-GPU mit 896 Shaderprozessoren. Allerdings hat man den GPU-Takt im Vergleich zur Radeon HD 7790 um 25 MHz auf 1.100 MHz angehoben. Hinzu kommt der beschleunigte GDDR5-Speicher, der nun mit 1.625 MHz arbeitet. Gemeinsam mit dem 128 Bit breiten Speicherinterface kommen wir nun also auf eine Speicherbandbreite von 104 GB pro Sekunde.

Die weiteren technischen Daten zu den Textureinheiten und ROPs sind natürlich abermals identisch. Einzig die TDP hat AMD von 85 auf 115 Watt angehoben.

GPU-Z-Screenshot der Radeon R6 260

Dieses Mal dürfte GPU-Z mit der Erkennung der GPU als "Bonaire" recht behalten. Demnach stimmen dann wohl auch die Angaben zu den weiteren technischen Daten überein.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme ist die R7 260X im Vergleich zu den zuvor vorgestellten Karten als kompakt zu bezeichnen. Die Länge beträgt nur 17 cm, was in der Mittelklasse eine übliche Größe ist. Ein Axiallüfter soll für ausreichend Frischluft sorgen.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Auch ein Blick auf die Rückseite macht deutlich: Bei der Radeon R7 260X handelt es sich um keine High-End-Karte mit komplexen Layern.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Der Axiallüfter mit einem Durchmesser von 75 mm bläst die kühle Luft direkt auf den Kühlkörper, der ohne Hilfsmittel wie Heatpipes zurechtkommen muss.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Wer möchte, kann eine R7 260X in einigen Monaten durch eine zweite Karte ergänzen und damit die Leistung theoretisch verdoppeln. Der dazugehörige CrossFire-Anschluss ist zumindest auf dem PCB in der Nähe der Slotblende zu finden. Wie viele Nutzer davon Gebrauch machen werden, steht auf einem anderen Blatt.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Wie auch schon bei der Radeon R9 270X hilft ein Blick auf den Aufkleber auf dem PCB zur Einordnung der Karte. Diese wurde offenbar am 5. September 2013 zusammengesetzt und basiert tatsächlich auf der "Bonaire"-GPU.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Nach hinten gerichtet ist der einzige zusätzliche Stromanschluss der Radeon R7 260X zu finden, der auch nur sechs Pins benötigt. AMD gibt eine TDP von 115 Watt an, an die Karte gebracht werden können bis zu 150 Watt.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Die Slotblende weist mit zweimal Dual-Link-DVI (jeweils einmal DVI-I und DVI-D) sowie einmal HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2 die üblichen Anschlüsse auf.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Auch ohne Kühler werden zunächst einmal keine Besonderheiten auf dem PCB der R7 260X sichtbar. Offenbar reichen vier Phasen aus, um GPU und Speicher ausreichend stabil zu versorgen.

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Während die ASIC-ID auf der Radeon HD 7790 noch "1306" lautet, beschriftet AMD die "Bonaire"-GPU auf der Radeon R7 260X mit "1324".

AMD Radeon R7 260X
AMD Radeon R7 260X

Die 2 GB Grafikspeicher teilen sich zu jeweils 512 MB auf die vier Speicherchips aus dem Hause Hynix auf.