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Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition im Test

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Seite 2: Das Testsample im Detail

Aufgrund des eigenen Kühlsystems hat die Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition nicht mehr viel mit unserem Referenzlayout der NVIDIA GeForce GTX 780 gemein. Doch auch unter der Haube hat sich einiges getan. 

GPU-Z-Screenshot der Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition

Der GPU-Z-Screenshot bestätigt noch einmal die bereits bekannten technischen Daten. In der folgenden Tabelle geben wir einen kurzen Überblick der Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition und vergleichen diese mit der Referenz.

Vergleich mit der Referenz

Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition gegen die Referenz
Modell NVIDIA GeForce GTX 780 Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition
Straßenpreis ab 525 Euro ab 575 Euro
Homepage www.nvidia.de www.zotac.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1) GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 864 MHz 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 902 MHz 1.059 MHz
Speichertakt 1.502 MHz 1.553 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 3.072 MB 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite 288,4 GB/Sek. 298 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0 11.0
Shadereinheiten 2.304 (1D) 2.304 (1D)
Texture Units 192 192
ROPs 48 48

Die Basis der Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition ist bekannt und somit sind die Unterschiede zunächst einmal nur bei der Taktung zu suchen. Anstatt eines Basis-Taktes von 864 MHz versucht es Zotac gleich mit 1.006 MHz. Dies entspricht einer Übertaktung von 16,4 Prozent. Im Zuge dessen hat sich natürlich auch der Boost-Takt erhöht. Von 902 geht es herauf auf 1.059 MHz, was einer Übertaktung von 17,4 Prozent entspricht. Beim Speicher lässt man es etwas ruhiger angehen und wagt sich von 1.502 bis auf 1.553 MHz - einem Plus von 3,4 Prozent.

Nimmt man die technischen Daten der Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition und vergleicht sie mit den bisher getesteten Karten, so fällt auf, dass man sogar schneller sein will als die bisher schnellste GeForce GTX 780 aus dem Hause Inno3D. Die iChill GeForce GTX 780 soll mit 1.006/1.046/1.553 MHz arbeiten und erreichte unter Last sogar Werte von 1.111 MHz für den GPU-Takt.

Das Sample im Detail

Doch alles was wir bisher auflisteten, war graue Theorie. Mit GPU-Boost 2.0 führte NVIDIA eine Technik ein, bei der GPU-Takt und Temperatur eng zusammenhängen. So nennen die Hersteller nur noch Mindestwerte. Bei möglichst idealen Bedingungen werden diese auch erreicht, aber nicht in jedem Fall. Zotac gibt einen Boost-Takt von 1.059 MHz vor. Weit darüber hinaus sind wir auch nicht gekommen, denn trotz einer Temperatur von 75 °C und weniger wollte die Karte nicht höher takten. Andere Modelle erreichten hier Werte von 1.111 MHz, was sich natürlich auch in den Benchmarks niederschlägt.

Wirft man einen Blick in das BIOS der Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition, wird auch schnell klar, warum sie trotz hoher Vorgaben nicht mindestens auf dem gleichen Takt wie die Konkurrenz arbeitet. Im BIOS sind Werte wie Basis- und Boost-Takt vorgegeben. In diesem Falle aber noch wichtiger ist das Boost-Limit und hier wählt Zotac mit 1.267 MHz einen deutlich niedrigeren Wert als bei vielen Konkurrenzkarten, die an dieser Stelle theoretisch bis 1.346 MHz gehen können. Der aggressivere Boost der Konkurrenz verhilft ihr hier also zu höheren Taktraten.

Das Testsample im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz/1.006 MHz
  Speicher 162 MHz / 1.553 MHz
GPU-Boost (Theorie) 1.059 MHz
  GPU-Boost (Praxis) 1.059 MHz
Speicherausstattung Größe 3.072 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
  Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 27,0 cm
Länge (inkl. Kühler) 28,0 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
  Höhe (inkl. Kühler) 3,4 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
  Kühlkörper 5x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
  Lüfter 1x 90-mm-Axiallüfter
2x 80-mm-Axiallüfter
Anschlüsse   2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang  

1x QuickStart-Guide
1x Treiber-CD
2x Adapter Stromversorgung
1x Adapter VGA/DVI

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.