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Test: Gainward GeForce GTX 780 und GTX 760 Phantom

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Seite 3: Gainward GeForce GTX 760 Phantom

Die GeForce GTX 760 Phantom von Gainward geht ähnliche Wege wie ihr großer Bruder, wenngleich die Taktraten prozentual zur Referenz gesehen nicht mehr ganz so hoch ausfallen. Während NVIDIA für seine GeForce GTX 760 standardmäßig Taktraten von 980 bzw. 1502 MHz vorsieht, arbeitet die Phantom von Gainward mit 1072 respektive 1550 MHz etwas schneller als die Vorlage der Kalifornier. Beim Kühlsystem setzt man ebenfalls auf einen 2,5-Slot-Kühler, der im Vergleich zum großen Bruder aber mit zwei 70-mm-Lüftern und nur noch vier Kupfer-Heatpipes auskommen muss. Der Boost-Takt steigt von ehemals 1033 MHz auf nun 1137 MHz an.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den GPU-Z-Screenshot, um uns die technischen Daten bestätigen zu lassen.

gainward gtx 760 phantom gpuz

Das Sample im Detail

Wie die Gainward GeForce GTX 780 Phantom GLH fährt auch die Gainward GeForce GTX 760 Phantom unter 2D ihre Taktraten nach unten. Im Leerlauf arbeitet unser Testmuster mit einem Chip- und Speichertakt von 324 bzw. 162 MHz. Die Speicherchips entstammen dem Hause Hynix und binden nur noch über ein 256 Bit breites Speicherinterface an. Die Platine wurde zugunsten des Kühlsystems verlängert und misst gemeinsam mit Slotblech und Kühler in ihrer Länge knapp über 25 cm. Dual-Slot ist auch hier fehl am Platze, denn mit knapp fünf Zentimetern braucht auch sie fast 2,5 Slots in der Höhe an Platz. Um die Gainward GeForce GTX 760 Phantom mit ausreichend Strom zu versorgen, bedarf es zweier 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker, womit unser Testmuster theoretisch bis zu 225 Watt aus der Steckdose ziehen könnte. 

Die Gainward GeForce GTX 760 Phantom im Detail
Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz / 1072 MHz
Speicher 162 MHz / 1550 MHz
Turbo 1137 MHz
Speicherausstattung Größe 2048 MB
Hersteller, Typ Hynix, GDDR5
Speicherinterface 256 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 18,6 cm
Länge (inkl. Kühler) 25,1 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 4,9 cm (2,5-Slot)
  Stromversorgung 2x 6-Pin
Spannungsversorgung 4+2 Phasen
Kühler Größe 2,5-Slot
Kühlkörper 4x vernickelte Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 70-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

Quick-Start-Guide
Treiber-CD
1x PCI-Express-Stromadapter
1x DVI-VGA-Adapter
1x HDMI-DVI-Adapter

Auch die Gainward GeForce GTX 760 Phantom setzt auf ein eigenes Kühlsystem, das mit knapp 2,5 Slots etwas mehr Platz verlangt.

Konnte die Gainward GeForce GTX 780 Phantom GLH noch mit drei 75-mm-Lüftern auf sich aufmerksam machen, sind es im Falle der GeForce GTX 760 Phantom nur noch zwei Rotoren, die obendrein mit einem Durchmesser von 70 mm auch noch etwas kleiner ausfallen. 

Wie bereits erwähnt, wurde das schlanke PCB der GeForce GTX 760 künstlich zugunsten der Kühlung erweitert. Die Gainward GeForce GTX 760 Phantom misst knapp 25 cm in ihrer Länge. 

Da die kleinere Phantom nicht mehr die High-End-Klasse anspricht, sondern vielmehr die gehobene Mittelklasse, fällt auch ihr Stromverbrauch geringer aus. Die Gainward GeForce GTX 760 Phantom kommt mit zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckern aus und begnügt sich so mit maximal 225 Watt. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert NVIDIA allerdings nur auf 170 Watt. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung dürften allerdings ein paar Watt mehr bei rumkommen.

Wie schon beim großen Bruder, gibt es im Falle der GeForce GTX 760 keinerlei Abstriche auf der Dual-Slot-Blende. Hier stehen mit zwei DVI-Ausgängen, einem HDMI-Port und einem DisplayPort-Ausgang die üblichen Anschlüsse bereit. 

Nimmt man das Kühlsystem von unserem Testmuster herunter, kommt leider nur ein Standard-Layout zum Vorschein. 

Die Spannungsversorgung wird über 4+2-Phasen realisiert, die insgesamt acht Speicherchips entstammen dem Hause Hynix und stellen jeweils 256 MB zur Verfügung.

Das Kühlsystem macht zwar ebenfalls einen monströsen Eindruck, muss aber unter der Haube den ein oder anderen Abstrich hinnehmen. So setzt die Phantom der GeForce GTX 760 auf nur noch zwei Lüfter, die mit einem Durchmesser von 70 mm auch noch etwas kleiner ausfallen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Heatpipes wurde ebenfalls beschnitten. Die Gainward GeForce GTX 760 Phantom kann nur noch mit insgesamt vier Kupfer-Kapillaren auf sich aufmerksam machen. 

Der Lieferumfang fällt zur GeForce GTX 780 Phantom GLH identisch aus. Dem kleineren Modell gibt der Hersteller lediglich einen Quick-Start-Guide, eine Treiber-CD, zwei Adapter für die Anschlüsse und einen weiteren für die Stromversorgung der Grafikkarte mit auf den Weg.