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Test: 3x GeForce GTX 780 von EVGA, Gigabyte und Inno3D

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Seite 2: EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Beginnen wollen wir alphabetisch mit der EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX. Neben diesem Modell bietet EVGA noch weitere Varianten mit und ohne dem neuen ACX-Kühler sowie dem Referenzkühler an. Hinzu kommen Modelle mit und ohne werksseitiger Übertaktung.

GPU-Z-Screenshot der EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Im Vergleich zur Referenzversion hat sich EVGA für ein Overclocking des Basis-Taktes um 12 Prozent entschieden, der Boost-Takt erfährt eine Steigerung um 13 Prozent. Den Speicher hat man bei 1502 MHz belassen. In den meisten 3D-Anwendungen erreicht die GPU allerdings nicht nur die versprochenen 1020 MHz, sondern 1111 MHz. Unter Last arbeitet sie dabei mit einer GPU-Spannung zwischen 1,01 und 1,16 Volt.

Das Sample im Detail

Taktraten (2D/3D) Chip 324 MHz / 967 MHz
Speicher 162 MHz / 1502 MHz
Turbo 1020 MHz
Speicherausstattung Größe 3072 MB
Hersteller, Typ Samsung, GDDR5
Speicherinterface 384 Bit
Layout Länge (inkl. Slotblech) 26,5 cm
Länge (inkl. Kühler) 26,9 cm
Breite (inkl. Kühler) 11,0 cm
Höhe (inkl. Kühler) 3,5 cm (Dual-Slot)
  Stromversorgung 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Spannungsversorgung 6+2 Phasen
Kühler Größe Dual-Slot
Kühlkörper 5x Kupfer-Heatpipes
vernickelte Aluminiumfinnen
Lüfter 2x 90-mm-Axiallüfter
Anschlüsse 2x DL-DVI
1x DisplayPort
1x HDMI
Lieferumfang

1x QuickStart-Guide
1x Treiber-CD
2x Adapter Stromversorgung
1x Adapter VGA/DVI
1x Poster
1x EVGA-Gehäuse-Badge

So weit so gut, nun schauen wir unseren Testkandidaten näher an.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Neben den bereits bekannten technischen Daten ist sicherlich der ACX-Kühler das Highlight der EVGA GeForce GTX 780 Superclocked. ACX steht für Active Cooling Xtreme und soll niedrigere Temperaturen bei gleichzeitig niedriger Lautstärke ermöglichen. EVGA spricht von einer 40 Prozent größeren Kühler-Oberfläche und von um 7 Prozent (MOSFET) bzw. 15 Prozent (GPU und Speicher) niedrigeren Temperaturen. Die beiden Lüfter sind mit speziellen Lagern ausgestattet, die eine Lebensdauer der Lüfter von durchschnittlich 12 Jahren erlauben sollen.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Ein Blick auf die Rückseite des PCBs verrät: Hier sehen wir ein Referenzlayout in allen Details. Es sind keinerlei Besonderheiten erkennbar.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Neben den besonders leisen Lüftern und Kugellagern soll sich die ACX-Kühlung durch eine besonders große Fläche der Aluminium-Finnen auszeichnen. Um dies zu unterstützen, verlaufen insgesamt fünf Heatpipes über der Bodenplatte über der GPU in die beiden Kühler, die wiederum von den 90-mm-Lüftern mit kühler Luft durchströmt werden. Bei den Messungen werden wir sehen, wie sich dies in der Lautstärke und den Temperaturen niederschlägt.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Wie von NVIDIA vorgesehen wird die EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX mit jeweils einem zusätzlichen 6-Pin- und einem 8-Pin-Anschluss versorgt. Somit können theoretisch insgesamt 300 Watt an die Karte geführt werden. Da NVIDIA eine Versorgung mit 250 Watt vorsieht, ist hier also noch etwas Luft vorhanden.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Über die beiden SLI-Anschlüsse ist ein Betrieb in einem SLI, 3-Way-SLI oder 4-Way-SLI möglich. Der Dual-Slot-Kühler macht dahin gehend in der Praxis ebenfalls keinerlei Schwierigkeiten.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Bei einem Blick seitlich auf den Kühler sind die Heatpipes und die beiden Kühler zu erkennen. Zudem verwendet EVGA auf der Vorderseite eine Basisplatte, die das komplette PCB abdeckt und nur einige Aussparungen für hochstehende Komponenten lässt. Durch diese sollen die Temperaturen der Speicherchips und der MOSFETs reduziert sowie das PCB stabilisiert werden.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Auf der Slotblende finden wir die üblichen Anschlüsse in Form von zweimal Dual-Link-DVI (einmal DVI-I und einmal DVI-D) sowie jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Ohne den ACX-Kühlkörper wird der Blick frei auf die Platte auf dem PCB. Diese deckt alle flachen Komponenten ab und lässt entsprechend Aussparungen für solche, die etwas höher sind. EVGA verspricht sich von dieser Metallplatte kühlere Temperaturen des Speichers und der MOSFETs.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Der Kühler selbst ist komplett vernickelt. Direkt durch die Bodenplatte führen fünf Heatpipes, von denen vier in den hinteren Bereich des Kühlers führen. Der linke Kühler nimmt auch noch die Abwärme direkt von der GPU entgegen.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

Die fünf Heatpipes liegen allerdings nicht direkt auf der GPU auf, was einige Hersteller bei ihren Kühlern immer gerne herausstreichen. Sehr gut gefallen hat uns an dieser Stelle auch die Verarbeitung des Kühlers, was man nicht von jeder Karte in diesem Vergleich behaupten kann.

EVGA GeForce GTX 780 Superclocked ACX

EVGA lieferte uns auch noch die im ACX-Kühler verbauten Kugellager (links) im Vergleich zu den üblicherweise verbauten Kugellagern (rechts) mit. Direkt im Kühler vergleichen konnten wir diese aber nicht.