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Test: 4x GeForce GTX 650 Ti Boost von ASUS, Gigabyte, Palit und Zotac

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Seite 7: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Werfen wir nun einen Blick auf die Lautstärke, die Leistungsaufnahme und das Temperatur-Verhalten der drei Testkandidaten.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Leistungsaufnahme

Alle vier getesteten Karten arbeiten im Idle-Betrieb mit dem gleichen Takt und auch der gleichen Spannung. Anhand des PCBs und der verbauten Komponenten unterscheiden sie sich auch kaum bis gar nicht. Folglich sehen wir beim Idle-Stromverbrauch keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Karten. Ein Kaufargument kann dieser Wert also nicht sein.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Leistungsaufnahme

Schon etwas anders sieht dies unter Last aus. Hersteller, die ihre Karte ab Werk übertakten, müssen auch mit höheren Spannungen umgehen. Dies führt zwangsläufig auch zu einem höheren Stromverbrauch. Noch am sparsamsten, auf dem Papier aber auch am langsamsten, ist die Zotac GeForce GTX 650 Ti Boost. Mit etwas Abstand folgt die Palit GeForce GTX 650 Ti Boost OC. Ein deutlich größerer Unterschied besteht dann zur Gigabyte GeForce GTX 650 Ti Boost Windforce 2X OC. Die ASUS GeForce GTX 650 Ti Boost DirectCU II OC bewegt sich wiederum im Bereich der Messungenauigkeiten.

Die vier Karten reihen sich also in Sachen Stromverbrauch so auf, wie sich die Leistungsdaten auf dem Papier darstellen.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Temperatur

Eine erste Einschätzung der Leistung des Kühlers erlauben die Messungen zur Idle-Temperatur. Am besten scheint hier der Kühler der ASUS GeForce GTX 650 Ti Boost DirectCU II OC zu arbeiten. Nur ein Grad wärmer wird die GPU bei der Gigabyte GeForce GTX 650 Ti Boost Windforce 2X OC. Wiederum ein Grad mehr messen wir bei der Zotac GeForce GTX 650 Ti Boost. Mit 35 °C allerdings immer noch im unbedenklichen Bereich arbeitet die GPU auf der Palit GeForce GTX 650 Ti Boost OC.

Insgesamt sehen wir für keinen der vier Kandidaten Probleme bei den Idle-Temperaturen. Dieser Messwert für sich alleine genommen sagt auch noch nicht viel über die Leistung des Kühlers aus. Erst das Zusammenspiel mit der Lautstärke erlaubt eine Aussage über dessen Effizienz.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Temperatur

Eines vorneweg: Alle vier Kühler lassen die GPU der GeForce GTX 650 Ti Boost um mindestens sieben Grad kühler arbeiten, als dies bei der Referenzversion der Fall ist. Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Modelle untereinander und wieder einmal ein Lichtblick sind hier die ASUS GeForce GTX 650 Ti Boost DirectCU II OC und Gigabyte GeForce GTX 650 Ti Boost Windforce 2X OC. Mit 61 °C ein Grad wärmer wird die GPU unter Last auf der Palit GeForce GTX 650 Ti Boost OC. Die Steigerung um ein weiteres Grad dürfte auch bei der Zotac GeForce GTX 650 Ti Boost zu verkraften sein.

Wie auch schon bei den Idle-Temperaturen, so gilt auch hier: Mit maximal 62 °C bewegen wir uns in einem unbedenklichen Bereich für eine GPU. Ganz im Gegenteil, jede Karte dürfte sogar noch etwas Luft für eigene Overclocking-Versuche bieten.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Lautstärke

Wie bereits angesprochen: Temperatur und Lautstärke müssen ein sinnvolles Zusammenspiel finden, um die Leistung eines Kühler beurteilen zu können. Scheinbar besonders gut ist dies ASUS und Gigabyte gelungen. Beide Karten konnten bereits bei den Temperaturen überzeugen und setzen diesen positiven Eindruck auch bei der Idle-Lautstärke fort. Mit etwas Abstand folgen die Karten von Palit und Zotac wobei wir auch hier den Vergleich zu den Referenzkarten sehen und allen vier Herstellern eine gute Arbeit bei den Kühlern bescheinigen können. Die Werte zwischen 33,5 und 34,1 dB(A) sind nur aus einem ansonsten fast flüsterleisen PC herauszuhören.

NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost - Lautstärke

Schon wieder etwas deutlicher werden die Unterschiede unter Last. Ihr Potenzial am besten nutzen aber immer noch die Kühler auf den Karten von Gigabyte und ASUS. Mit 50,2 und 50,5 dB(A) sind beide aber schon aus einem leisen Komplettsystem herauszuhören und können sich, anders als im Idle-Betrieb, nicht mehr hinter einem CPU- oder Gehäuse-Lüfter verstecken. So ergeht es auch den Karten von Zotac und Palit, die noch einmal um 0,3 bzw. 0,4 dB(A) lauter sind.