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Test: PowerColor Radeon HD 7770 PCS+ Vortex II

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Seite 6: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Für eine hohe Geräuschkulisse haben die bisherigen Vortex-Vertreter nie gesorgt. Auch bei der Radeon HD 7770 ist das so. Zwar positioniert sich unser Sample im Leerlauf mit 37,1 dB(A) lediglich im breiten Mittelfeld des Testfeldes, dafür kann es sich unter Last an die Spitze setzen. Ein Schallpegel von 48,1 dB(A) reichte aber noch für Platz eins.

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Keine große Überraschung gibt es bei der Leistungsaufnahme. Aufgrund der hohen Taktraten fällt diese sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb höher aus als bei der Referenz. Während sich im normalen Windows-Betrieb 102,6 und 104 Watt (gemessen am Gesamtsystem) gegenüberstanden, waren es unter Volllast 237,2 bzw. 252,4 Watt.

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Bei den Temperaturen kann der Vortex-II-Kühler der PowerColor Radeon HD 7770 voll seine Muskeln ausspielen und die filigrane 28-nm-GPU stets auf einem kühlen Niveau halten. In unseren Tests wurde der kleine "Cape Verde XT"-Ableger nie wärmer als 63 °C - ein Vorsprung von gut drei Grad Celsius gegenüber der AMD-Vorlage. Im Leerlauf war die Karte mit 29 °C ebenfalls angenehm kühl. Eine messbare Veränderung mit ausgefahrenem Lüfter konnten wir leider nicht feststellen. Im Übrigen auch nicht bei der Lautstärke - das war bei allen bisher getesteten Vortex-Karten der Fall.