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Test: 3x GeForce GTX 650 Ti - MSI vs. Palit vs. Zotac

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Seite 6: Impressionen (1) - ZOTAC GeForce GTX 650 Ti AMP!

Der dritte und letzte Testkandidat im Bunde ist die ZOTAC GeForce GTX 650 Ti AMP! Edition. Wie für die Serie üblich setzt man auch hier auf ein eigenes Kühlsystem und stark erhöhte Taktraten. Im Falle der GeForce GTX 650 Ti hat der Hersteller die Taktraten auf 1033 MHz beschleunigt - eine Steigerung im Vergleich zur Referenz von fast 110 MHz. Ein ordentliches Taktplus durfte auch der Videospeicher erfahren. Dieser rechnet nicht mit 1350 MHz, sondern bringt es auf starke 1550 MHz - ein Plus von 200 MHz. Zudem hat sich ZOTAC für die doppelte Menge entschieden und seine jüngste AMP!-Edition mit 2048 MB bestückt. Beim Kühlsystem setzt der NVIDIA-Boardpartner auf einen 85-mm-Lüfter in Axial-Bauweise.

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Dank der doch nicht zu unterschätzenden Taktsteigerung, kann sich die Leistung der ZOTAC GeForce GTX 650 Ti AMP! Edition schon auf dem Papier sehen lassen. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher ist in der Lage bis zu 99,2 GB pro Sekunde an Daten heranzuschaufeln. Die Pixelfüllrate bewegt sich mit 16,5 Gigapixel pro Sekunde ebenfalls auf einem deutlich höheren Niveau.

Optisch macht die ZOTAC GeForce GTX 650 Ti AMP! Edition anderen Serien-Vertretern viel nach. Hier setzt ZOTAC auf einen orange-farbigen Rotor, der in diesem Fall über einen Durchmesser von 85 mm verfügt. Direkt darunter gibt verstecken sich allerdings keinerlei Heatpipes. 

Wie bereits erwähnt verzichtet ZOTAC bei seiner GeForce GTX 650 Ti AMP! Edition auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion und liefert seinen jüngsten GK106-Ableger mit einem simplen Kühlblock samt 85-mm-Lüfter aus. Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von knapp über 110 Watt ist dieser Schritt aber durchaus nachzuvollziehen. 

Auf der Rückseite unseres ZOTAC-Samples sind kaum Unterschiede zur Referenz ausfindig zu machen. Die Platine bringt es auf eine Länge von 14,5 cm. Einzig vier weitere GDDR-Speicherchips sind dort untergebracht. 

Für einen reibungslosen Betrieb bedarf es eines zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckers. Damit könnte das Testmuster theoretisch bis zu 150 Watt aus dem Netzteil ziehen. 

Auf der Slot-Blende fährt ZOTC etwas schwerere Geschütze auf. Hier stehen neben zwei DVI-Ausgängen zwei weitere HDMI-Ports zur Verfügung.