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ATIs Radeon-HD-4800-Serie

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Seite 3: ATI Radeon HD 4800 - Architektur II

Ein wichtiger Faktor bei der Leistung der RV770-GPU sind die Shader-Prozessoren, die im Folgenden näher betrachtet werden.

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Genau wie NVIDIA auch, hat AMD seine Architektur stark überarbeitet. Dabei greift man aber auf altbewährtes zurück und ergänzt dieses mit neuen Erkenntnissen. So wurde die Anzahl der Shader-Prozessoren von 320 auf 800 mehr als verdoppelt. Ebenfalls überarbeitet wurde die SIMD-(Single Instruction, Multiple Data)-Einheit, welche parallel arbeitende Prozesse optimiert. Hinzu kommen zahlreiche weitere Optimierungen des Speicher-Controllers und weiterer Rechenprozesse.

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Insgesamt hat AMD dem RV770 zehn SIMD-Prozessoren gegönnt. Jeder verfügt über 80 32-Bit-Shader-Prozessoren, was in einer Gesamtzahl von 800 Shader-Prozessoren resultiert. Ein weiterer wichtiger Faktor für eine Leistungssteigerung ist die Anzahl der Textur-Einheiten, von denen nun 40 im RV770 arbeiten. Damit hat AMD auf dem Papier nahezu alle wichtigen Prozessoren verdoppeln können.

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Wie bereits erwähnt, verfügt jeder SIMD-Prozessor über 80 Shader-Prozessoren und zusätzlich über 16 kB an L2-Cache. Dieser erspart den Umweg über den langsamen Grafikspeicher. Zusätzlich besitzt jeder SIMD-Prozessor noch vier Textureinheiten und einen schnellen L1-Cache. Müssen Daten zwischen einzelnen SIMDs ausgetauscht werden, steht ein 16 kB großer Speicher zur Verfügung, der auch hier wieder den Umweg über den langsamen Grafikspeicher erspart.

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Insgesamt hat es AMD so - nach eigener Aussage - durch die Optimierungen in diesem Bereich geschafft, die Performance um 40 Prozent pro mm² zu steigern. Da nun auch mehr Operationen pro Takt durchgeführt werden können, steigt auch die Performance pro Watt nochmals an, obwohl die GPU weiterhin in 55 nm gefertigt wird und die Die-Größe angestiegen ist.