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ATIs Radeon-HD-4800-Serie

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Seite 1: ATIs Radeon-HD-4800-Serie

Es könnte der versprochene heiße Sommer werden, selbst wenn das Wetter nicht so mitspielen sollte, denn mit dem heutigen Tage stellt auch AMD seine neue Grafikkartengeneration vor. Die neue ATI-Radeon-HD-4800-Serie soll AMD bzw. die Marke ATI wieder an die Spitze führen. Nach einer gut 18 Monate andauernden Dominanz durch NVIDIAs G80-Architektur, soll es der RV770 nun richten. Wir schauen uns die neue Architektur einmal genauer an und werfen auch einen Blick auf das erste Modell der ATI-Radeon-HD-4800-Serie.

Zwar präsentiert uns AMD mit dem heutigen Tage mit der ATI Radeon HD 4850 und der 4870 zwei neue Grafikkartenmodelle, leider haben es aber nur verschiedene Modelle der Radeon HD 4850 in unser Testlabor geschafft. Von einer ATI Radeon HD 4870 ist noch nichts zu sehen.

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Schauen wir uns die technischen Daten der beiden neuen Modelle einmal an und vergleichen diese mit den Konkurrenzprodukten und Vorgängergenerationen.

Der RV770 wird - genau wie sein Vorgänger - in 55 nm gefertigt und übernimmt daher hoffentlich auch den geringen Stromverbrauch durch die kleinere Fertigung, wenngleich die Anzahl der Transistoren auf 956 Millionen angestiegen ist. Damit liegt man weit hinter dem neuen Transistormonster GT200 zurück, was aber kein Nachteil sein muss, dazu aber später mehr. Die GPU arbeitet auf der Radeon HD 4850 mit einem Takt von 625 MHz, die 512-MB-Speicher laufen mit 993 MHz. AMD hat sich hier für den Einsatz von GDDR3 entschieden. Auffallend ist der enorme Anstieg der Anzahl der Shader-Prozessoren von echten 320 in der Radeon-HD-3800-Serie zu 800 in der neuen Radeon-HD-4800-Generation. Unterscheidungsmerkmale finden sich im GPU-Takt von 750 MHz und im Speichertakt, der mit 900 MHz arbeitet. Als erster Grafikkartenhersteller setzt AMD auf GDDR5, auf dessen Vorteile wir später noch genauer eingehen werden. Die weiteren Punkte erklären sich von selbst bzw. werden noch auf späteren Seiten genauer besprochen.