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NVIDIA GeForce GTX 280

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Seite 1: NVIDIA GeForce GTX 280

NVIDIA läutet eine neue Runde ein. So wird der gut 18 Monate alte G80, der auch einen Shrink unter dem Namen G92 erfahren hat, endlich abgelöst. Dabei muss allerdings gesagt werden, dass dieses "endlich" mit etwas Wehmut ausgesprochen werden darf, denn mit dem G80 ist NVIDIA ein großer Wurf gelungen, der die Kalifornier über Monate an der Spitze hielt - und noch immer hält. Erst vor wenigen Wochen präsentierte NVIDIA mit der GeForce 9800 GTX und der GeForce 9800 GX2 die letzten beiden Modelle, die auf der G80-Architektur basieren. Mit dem Refresh-Chip GT200 will NVIDIA keine Revolution starten, sondern setzt auf Altbewährtes. Ob dies gelingt, wollen wir klären.

Ganz neu ist die Namensgebung. Damit umgeht NVIDIA auch gleichzeitig das Problem, dass man mit der GeForce 9800 GTX und GX2 numerisch das Ende der sinnvollen Zahlenreihe erreicht hatte. Die beiden vorgestellten Modelle der GeForce-200-Serie hören auf die Namen GeForce GTX 280 und GeForce GTX 260.

Beginnen wollen wir wie immer mit einem Blick auf die technischen Details:

Bereits ein erster flüchtiger Blick lässt gewisse Ähnlichkeiten zwischen G80/G92 und GT200 erkennen. Allerdings wird ebenso deutlich, auf welchen Bereich NVIDIA besonderen Wert gelegt hat und wo die größte Zukunft gesehen wird - im GPU-Computing. Neben den zahlreichen, bereits in diversen Artikeln erwähnten, Vorteilen der G80/G92 Architektur übernimmt NVIDIA auch deren Nachteile in die GeForce-200-Serie. Diese zeigen sich besonders in der mangelnden Unterstützung von DirectX 10.1. Zwar sind bisher nur vereinzelt Titel in der Lage mit DirectX 10.1 zu arbeiten, dies wird sich in den kommenden Monaten aber entscheidend ändern. Möglicherweise hat NVIDIA dann aber bereits die nächste GPU-Generation am Start und sieht daher zum jetzigen Zeitpunkt keinen Bedarf.

Beginnen wir mit einer ausführlichen Betrachtung der Architektur.