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Test: 2x Radeon HD 7770 - leise, schnell und OC-freudig

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Seite 9: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Bei unseren Lesern zählt nicht nur die Leistung einer Grafikkarte. Auch die Lautstärke ist ein wichtiges Kaufkriterium. Sowohl die ASUS Radeon HD 7770 DirectCU II wie auch die Sapphire Radeon HD 7770 Vapor-X leisten hier gute Dienste. Zwar fällt die Lautstärke beider Probanden im Leerlauf etwas lauter aus, als wir es bislang von einer Radeon HD 7770 gewohnt waren, dafür setzen sie sich unter Last an die Spitze des Testfeldes und zählen damit zu den laufruhigsten Modellen am Markt. Mit einem Schallpegel von maximal 48,2 dB(A) blieb der ASUS-Vertreter selbst unter Volllast angenehm leise. Das Sapphire-Modell wurde mit einem Maximalwert von 48,5 dB(A) nur geringfügig lauter. Die Referenz durchbrach hier schon mit 50,1 dB(A) die magische 50-dB(A)-Grenze.

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Keine große Überraschung bei der Leistungsaufnahme. Aufgrund der werksseitig höheren Taktraten genehmigen sich beide Testmuster im 2D- wie auch im 3D-Betrieb etwas mehr als die AMD-Vorlage. Während der Unterschied zur Referenz im normalen Windows-Betrieb nur wenige Watt beträgt, fällt dieser unter Last mehr ins Gewicht. Hier genehmigten sich die beiden Testkandidaten bis zu 13,2 Watt mehr. Der Spitzenwert beider Testkandidaten lag für unser gesamtes Testsystem bei runden 254 Watt.

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Bei den Temperaturen können die Eigenlösungen der ASUS Radeon HD 7770 DirectCU und der Sapphire Radeon HD 7770 Vapor-X voll ihre Muskeln ausspielen und den filigranen 28-nm-Grafikprozessor auf einem angenehm kühlen Temperatur-Niveau halten - das Sapphire-Modell tat dies sogar etwas besser. Unter Last bescheinigten wir ihr einen Maximalwert von 62 °C. Der ASUS-Vertreter wurde knapp vier Grad wärmer - genau wie die Referenz.

In den ersten beiden Disziplinen können beide Grafikkarten auf ganzer Linie überzeugen. Zwar fällt die Leistungsaufnahme etwas höher aus als bei der AMD-Vorlage, dafür leisten die zwei Testmodelle dank der höheren Frequenzen etwas mehr und bleiben deutlich laufruhiger bei zugleich niedrigeren Temperaturen.