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Test: NVIDIA GeForce GTX 690

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Seite 4: NVIDIA GeForce GTX 690 - Impressionen (3)

 

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Hier noch einmal ein Vergleich der GeForce GTX 590 (unten) mit der GeForce GTX 690 (oben). Länge und grundsätzliches Kühlprinzip sind identisch. In den Details unterscheiden sich beide Karten, abgesehen von den GPUs etc., aber deutlich voneinander.

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Ohne Kühler kann das massive PCB sich erst so richtig entfalten. Dass NVIDIA ein 10-Layer-PCB verwenden musste, ist sicherlich aufgrund der Anzahl der Bauteile verständlich. Im üblichen Housing ist links die GPU0 und rechts die GPU1 zu sehen. Dazwischen befindet sich die Spannungsversorgung.

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Rings um die GPU sind die acht GDDR5-Speicherchips mit jeweils 256 MB zu sehen. Rechts neben der ersten GPU befindet sich der PCI-Express-Switch aus dem Hause PLX.

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Pro GPU zeichnen sich fünf Phasen für eine stabile Spannungsversorgung verantwortlich. Die jeweils acht Speicherchips werden über eine extra Phase versorgt, sodass die Karte insgesamt auf eine 10+2 phasige Spannungsversorgung kommt.

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Um die beiden GPUs miteinander zu verbinden, setzt NVIDIA einen PEX 8747 von PLX Technology ein. Dabei handelt es sich um einen PCI-Express-3.0-Switch-Chip mit 48 Lanes. Über jeweils 16 Lanes bindet er die Grafikkarte über den Steckplatz an das System an. Jeweils 16 Lanes werden für die Anbindung der GPU eingesetzt.

Aufgrund des Wechsels auf PCI-Express-3.0 verwendet NVIDIA nicht mehr den hauseigenen NF200-Chip. Der PEX 8747 kann bis zu fünf PCI-Express-Ports in verschiedenen Konfigurationen bewerkstelligen und verbraucht laut Auskunft des Herstellers in etwa acht Watt. Wer sich näher mit dem Chips beschäftigen möchte, kann dies auf der Produktseite des Herstellers machen.

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Sind die GPUs der GeForce GTX 680 mit "GK104-400-A2" beschriftet, lautet sie auf den GPUs der GeForce GTX 690 "GK104-355-A2". Architektonisch unterscheiden sich die beiden Chips allerdings nicht. Man darf allerdings davon ausgehen, dass NVIDIA selektierte Modelle für die GeForce GTX 690 einsetzt. Somit kann man nicht nur solche mit niedrigerer Spannung und niedrigerem Verbrauch einsetzen, sondern auch einen höheren "GPU Boost" gewährleisten.
 
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Bereits erwähnt haben wir die jeweils acht GDDR5-Speicherchips pro GPU. Diese stammen aus dem Hause Samsung und nicht wie auf der GeForce GTX 680 von Hynix. Der Samsung K4G20325FC ist für eine Spannung von 1,5 Volt und einen Takt von 1500 MHz spezifiziert.

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Der Kühler selbst besteht aus einer massiven Metallplatte, die von einem Gehäuse aus Magnesium abgedeckt wird, die dann auch den Lüfter sowie die beiden Heatsinks beinhaltet. Die Position der GPU, Speicherchips und weiteren Bauteile ist sehr schön anhand der Wärmeleitpads zu erkennen.

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NVIDIA setzt zur Kühlung der GPUs auf jeweils eine Vapor-Chamber. Diese überträgt die Abwärme auf die Heatsinks, deren Kühlrippen hier ebenfalls zu sehen sind.