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Test: NVIDIA GeForce GTX 690

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Seite 2: NVIDIA GeForce GTX 690 - Impressionen (1)

 

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Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hat sich NVIDIA etwas Besonderes mit der GeForce GTX 690 einfallen lassen. Gut eine Woche vor dem Launch stellte man den Redaktionen bereits eine Brechstange zu und neben dem Bild des "Launches mit der Brechstange", lässt sich die Holzkiste auch sehr gut mit diesem Werkzeug öffnen. Die Retail-Karten werden natürlich nicht in einer solchen Verpackung ausgeliefert und kommen in einem üblichen Karton mit Lieferumfang daher.

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Schaut man sich die Beschriftung der Kiste etwas genauer an, so finden sich hier zahlreiche Schriftzüge und Zeichenketten. "0b" deutet auf den Binärcode hin, die Zahlen "1010110010" besagen im üblichen Zahlensystem "690". Das Geheimnis der weiteren Zahlen konnten wir bisher noch nicht entschlüsseln.

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Der erste Blick auf die Karte offenbart das Design des Kühlers mit einem zentralen Axiallüfters mit einem Durchmesser von 85 mm. Die Länge der GeForce GTX 690 beträgt 28 cm, damit ist sie genauso lang wie die GeForce GTX 590. Mit den 11 Zoll (27,94 cm) entspricht sie daher exakt den ATX-Spezifikationen. Im Vergleich zur AMD Radeon HD 6990, die 12 Zoll (30,5 cm) misst, ist sie also deutlich kompakter. In wenigen Wochen werden wir sehen, wie viel Platz AMD für die Radeon HD 7990 benötigt.

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Die Rückseite des PCBs lässt die Verwandtschaft zwischen GeForce GTX 590 und 690 am deutlichsten werden. Links und rechts sind die Positionen der GPUs zu erkennen. Dazwischen befindet sich die Spannungsversorgung, auf die wir später noch etwas genauer eingehen werden.

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Der zentral platzierte 85-mm-Lüfter der GeForce GTX 690 soll sich durch eine besondere Laufruhe auszeichnen. Durch die weitere Konstruktion der Kühlung spricht NVIDIA auch unter Last von einer im Vergleich zu einem GeForce-GTX-680-SLI-System geringeren Lautstärke. Eine wichtige Rolle soll dabei der Anstellwinkel der Lüfterschaufeln spielen. Verbessert wurde ebenfalls der Algorithmus, der sich um die Steuerung der Lüfterdrehzahl kümmert. So soll es nun keine Sprünge der Drehzahl mehr geben, sondern die Drehzahl wird stufenlos in Abhängigkeit von der Temperatur geregelt.

Unterhalb des Lüfters befindet sich die Bodenplatte des Kühlers, die direkt auf den Bauteilen des PCBs aufsitzt. In diese hat NVIDIA Kanäle fertigen lassen, welche Luft besser zu beiden Seiten ableiten sollen.

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Links und rechts neben dem Lüfter sind hinter Plexiglas die vernickelten Aluminium-Kühlrippen zu sehen. Eine leichte Beleuchtung hätte den optischen Effekt sicher noch verstärkt, auch wenn sich der Sinn eines solchen Moddings vielleicht nicht jedem erschließt.

Hier ebenfalls zu erkennen ist das Magnesium-Gehäuse, in das die Heatsinks und der Lüfter eingefasst sind. Durch den Einsatz dieses Materials verspricht sich NVIDIA bessere Wärmeleiteigenschaften, ein geringeres Gewicht und eine Geräuschdämmung.