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Test: HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo

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Seite 6: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Beim Kauf einer neuen Grafikkarte achten unsere Leser noch immer auf die Leistung des 3D-Beschleunigers. Aber auch die Lautstärke ist ein echtes K.O.-Kriterium geworden - vor allem bei Modellen, die sich nicht an die AMD-Vorlage halten. Die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo fällt in dieser Disziplin im Leerlauf zwar hinter das Referenzmodell zurück, bleibt dafür aber unter Last deutlich leiser. Während man unseren Testkandidaten im 2D-Betrieb mit 37,1 dB(A) nicht aus dem geschlossenen Testsystem heraushören konnte, blieb dieser auch im 3D-Betrieb mit einem maximalen Schallpegel von 50,1 dB(A) angenehm laufruhig und konnte sich vor das direkte AMD-Muster setzen. Letzteres war mit maximal 51,1 dB(A) etwas lauter unterwegs.

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Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt dafür die Leistungsaufnahme etwas höher aus, als wir es bisher von einer Radeon HD 7950 gewohnt waren. Im Leerlauf zog das Gesamtsystem mit unserem Testmuster 115,5 Watt aus der Steckdose. Unter Last waren es immerhin schon 322,6 Watt. Ein Plus von knapp sieben bzw. sechs Watt.

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Bei den Temperaturen kann das HIS-eigene Kühlsystem seine Muskeln voll ausspielen. Zwar wurde die kleine 28-nm-GPU mit 38 °C ein Grad wärmer als die Referenz, dafür blieb die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo unter Last deutlich kühler. Hier mussten wir unserem Testmuster einen Höchstwert von 64 °C attestieren. Das Referenzlayout von AMD wurde hier mit 72 °C schon deutlich wärmer. 

Insgesamt ist die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo eine leise Grafikkarte, die dank der etwas höheren Frequenzen von 900/1250 MHz minimal mehr aus der Steckdose zieht, dafür aber deutlich kühler und laufruhiger ihre Dienste verrichtet. Silent-Fans können hier bedenkenlos zuschlagen.