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Test: HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X

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Seite 6: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Die Lautstärke einer Grafikkarte ist inzwischen zu einem echten Kaufkriterium vieler Nutzer geworden. Die HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X leistet hier ganze Arbeit und dürfte auch die Herzen ambitionierter Silent-Fans höher schlagen lassen. Mit einem Schalldruck von maximal 50,4 dB(A) unter Last ist sie etwas laufruhiger als die Referenz und pendelt sich damit in der oberen Hälfte der leisesten Grafikkarten ein. Im normalen 2D-Betrieb konnten wir der Karte mit 36,6 dB(A) ebenfalls ein geringes Betriebsgeräusch attestieren.

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Wie bereits erwähnt, dürfte die Leistungsaufnahme aufgrund der werksseitigen Übertaktung etwas höher ausfallen, als wir sie bislang von anderen Radeon-HD-7870-Modellen gewohnt sind. In unseren Tests hat sich diese These bewahrheitet. Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 302,5 Watt (gemessen am Gesamtsystem) ist der Unterschied zum normalen "Pitcairn XT"-Ableger aber nur sehr gering. Die Referenz begnügte sich mit runden 300 Watt. Im Leerlauf haben wir 108,8 Watt gemessen.

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Bei den Temperaturen kann der HIS-eigene Dual-Slot-Kühler seine Muskeln voll ausspielen und lässt den Grafikchip stets einen kühlen Kopf bewahren. Selbst unter Volllast wurde die filigrane 28-nm-GPU nicht wärmer als 63 °C. Unser Pressesample aus unserem Launch-Test wurde hier mit bis zu 71 °C deutlich heiser. Im Windows-Betrieb stehen sich die 34 °C der HIS-Karte den 36 °C der Referenz gegenüber - ein nur sehr geringer Unterschied.

Die HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X weiß in den ersten drei Disziplinen durchaus zu gefallen. Zwar fällt die Leistungsaufnahme im 2D- wie auch im 3D-Betrieb etwas höher aus, dafür bleibt sie aber laufruhiger als die Referenz und erzeugt einen Schallpegel von maximal 50,4 dB(A). Die Temperaturen bleiben stets auf einem unbedenklichen Niveau und erzielen eigentlich sehr geringe Top-Werte.