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Test: HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X

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Seite 18: Fazit

Wer eine schnelle und leise Grafikkarte sucht, ist mit der HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X nicht schlecht beraten. Der HIS-eigene Dual-Slot-Kühler leistet ganze Arbeit und bleibt selbst unter Volllast angenehm laufruhig. In unseren Tests mussten wir einen Peak-Wert von 50,4 dB(A) messen. Damit gesellt sich der 3D-Beschleuniger zur oberen Hälfte der leisesten Grafikkarten - das Betriebsgeräusch fällt geringer aus als bei der Referenz.

Trotzdem behielt der Grafikprozessor stets einen kühlen Kopf. Unser Thermometer zeigte nicht mehr als 63 °C an. Ein Spitzenwert, verglichen mit vergleichbaren Karten. Kein anderer 3D-Beschleuniger blieb noch kühler und das trotz der ab Werk höheren Taktraten. Während AMD für seine Radeon HD 7870 Frequenzen von mindestens 1000/1200 MHz vorschreibt, erhöhte der Boardpartner die Taktraten seiner IceQ-X-Turbo-Version auf 1100 respektive 1250 MHz - immerhin 100 bzw. 50 MHz mehr. Damit einher geht aber auch eine leicht höhere Leistungsaufnahme. Gemessen am Gesamtsystem mussten wir unserem heutigen Testmuster einen maximalen Wert von 302,1 Watt attestieren. Der Unterschied zum Pressesample ist aber nur sehr gering.

Wer noch mehr aus seinem 3D-Beschleuniger herausholen möchte, der muss selbst Hand anlegen. Wir haben dies natürlich getan, mussten unsere Overclocking-Versuche aber schon bei 1140/1320 MHz abbrechen. Mehr war nicht aus Chip und Speicher herauszukitzeln. Die Leistung stieg damit aber nochmals an. 

Beim Lieferumfang beschränkte sich HIS leider wieder einmal mehr auf das Wesentliche und lieferte unserem Testmuster lediglich alle benötigten Kabel und Aadpater sowie einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD mit. Einzig eine CrossFire-Brücke fand sich noch im Karton. Hier hätten wir gerne etwas mehr gesehen. Vor allem einen actionreichen DirectX-11-Titel als Download-Gutschein, mit dem sich die Leistung der Grafikkarte gleich austesten ließe. 

Preislich müssen für die HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X etwa 320 Euro eingeplant werden. Der Aufpreis im Vergleich zum günstigsten Modell beträgt damit knapp 30 Euro. Wer auf die werksseitige Übertaktung verzichten kann, greift am besten zur normalen IceQ-X-Version. Diese war zum Testzeitpunkt allerdings noch nicht in unserem Preisvergleich erhältlich.

Insgesamt eine leise und zugleich schnelle Grafikkarte mit eher unterdurchschnittlichem Overclocking-Potential. Für einen Award reicht diese Leistung jedoch nicht: Knapp vorbei!

HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X
Straßenpreis ab 320 Euro
Homepage HIS-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1100 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1280 (1D)
Shadertakt 1100 MHz
Textur Units 80
ROPs 32
Pixelfüllrate 35,2 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 36,6 dB(A)
Last-Modus 50,4 db(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 108,8 Watt
Last-Modus 302,5 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 36 °C
Last-Modus 63 °C

Positive Aspekte der HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X:

  • Angenehm leise
  • Hohe Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der HIS Radeon HD 7870 IceQ X Turbo X:

  • Nur sehr geringes Overclocking-Potential
  • Spartanischer Lieferumfang