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NVIDIA GeForce 8800 GTX

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Seite 3: Die Karte

Die NVIDIA GeForce 8800 GTX offenbart sich äußerlich als ein großer schwarzer Kasten. Bei dem stattlichen Längenmaß von 27 cm kommen manche Gehäuse schon an ihre Fassungsgrenze. Besonders, wenn Festplatten in der Nähe der PCI-Express-Slots verbaut sind, kann es durchaus passieren, dass diese umgesetzt werden müssen, um die Grafikkarte überhaupt einbauen zu können. Auf dem schwarzen PCB thront unübersehbar der ebenso schwarze Lüfterkasten, welcher mit 3,2 cm Höhe auch den darunter liegenden Slot beansprucht. Dafür kühlt der Brummer den G80-Prozessor aber auch recht anständig und relativ geräuscharm. Neben den im Strömungsrichtung orientierten Kühlfinnen, leitet eine Heatpipe die Wärme schnell vom GPU Richtung Hinterausgang. Der von einem gut 2 cm hohen Radiallüfter erzeugte Luftstrom wird durch ein schickes, dunkles und natürlich geschlitztes Doppel-Slotblech nach Außen befördert - das Gehäuse wird also nicht aufgeheizt. Der Aluminiumkörper des Kühlers bedeckt neben der Grakfikeinheit, auch die Speicherchips und den HDCP/Video-Chip. Auch die Spannungswandler werden mitgekühlt. Die massive Kühllösung ist durchaus berechtigt, die Bauteile geben viel Wärme an den Alu-Block ab und dennoch konnten wir auf dem PCB-Temperaturen von über 71°C messen.

 

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Die meisten Retail-Hersteller setzen bisher ebenso auf das schwarze Design und zugegeben - es macht einiges her. Zusammen mit der imposanten Größe der GeForce 8800GTX kann schon von einem schwarzen Riesen gesprochen werden. Für die Individualisierung ihrer Produkte, haben sich die Hersteller teils recht ansehnliche Designkonzepte für die Kühler einfallen lassen, was etwa im Vergleich zum ATI X1950XTX Einheitsbrei positiv hervorsticht. Unterschiede bei den Taktraten sucht man allerdings dieses Mal vergebens.

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Unter dem Kühler versteckt sich der riesige Grafikprozessor G80. Auf den Bildern kann man erkennen, welche Ausmaße das Bauteil einnimmt. Der eigentliche Die versteckt sich allerdings unter dem matt silbernen Heatspreader. Weiterhin lassen sich 12 der 900 MHz GDDR3 Chips von Samsung ausmachen. Diese fassen 512 Mbit und bilden zusammen die 768 MB Framebuffer. Der grüne Chip in der Nähe des Slotblechs ist für die Verarbeitung der Videosignale und des HDCP-verschlüsseltem Videomaterials verantwortlich.

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Für einige das Wichtigste: Die Bildqualität wurde deutlich verbessert - die AF-Qualität schauen wir uns auf der nächsten Seite an.