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ATI X1950PRO

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Seite 11: Crossfire

Für den Preis einer einzelnen X1950XTX -und diese ist teilweise immer noch günstiger als NVIDIAs High-End-Produkte - kann man sich mit zwei X1950 PRO ein kleines Crossfire-System zusammen stellen. Auch wenn eine einzelne XTX ähnliche oder partiell gar bessere Performance liefert, bietet sich die Anschaffung von zwei PRO-Karten in manchen Fällen an. So ermöglicht nur die Zusammenschaltung zweier GPUs gewisse Vorteile, besonders im Bereich der Bildqualität, zu genießen. Im Crossfire-Modus bietet der Catalyst-Treiber weitere Einstellmöglichkeiten wie 8, 10, 12 und 14-faches Super-Antialiasing. Erkauft wird die Leistungs- und Qualitätssteigerung mit einer erhöhten Lautstärke und einem Stromverbrauch von 165 Watt im Idle-Betrieb (Gesamtsystem, ca. 30 Watt mehr als einzelne Karte) und unter Vollast 275 Watt (Gesamtsystem, ca. 60 Watt mehr).

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Besonders schön -und längst überfällig - ist die interne Verdrahtung des Crossfire-Duetts. Die bei der X1950XTX immernoch notwendige Kabelpeitsche wurde in die verdiente Rente geschickt und kehrt hoffentlich bei den Folgemodellen auch nicht aus dieser zurück. Für die Paarung werden zwei der elastischen Verbindungsstücke benötigt. Diese unterstützen Auflösungen von 2.560 x 2.048 Pixeln bei 24 Bit Farbtiefe. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Tatsache, dass die neue Technik das Vorhandensein einer Masterkarte obsolet macht. Der Treiber bestimmt nun automatisch, welche Grafikkarte Chef spielen darf.

Die interne Crossfire Bridge im Einsatz

Bei unseren Benchmark Tests im Crossfire Modus wiesen die GPUs keine Temperaturunterschiede im Vergleich zu einer einzelnen Karte auf. Zwischen circa 40 °C in einer 2D Umgebung und knapp über 70 °C unter Last. Die Lautstärkendifferenz im Gegensatz zu einer einzelnen Karte ist aber deutlich hörbar.

Gebencht wurde mit den von ATI zur Verfügung gestellten vorab-Treibern in der Catalyst Version 6.10. Die Ergebnisse können daher von den Werten, die spätere Retail Karten erzielen, abweichen. Besonders der Crossfire Modus machte in einigen Spielen Probleme. Einige Werte sind folglich mit Vorsicht zu genießen. Auch funktionierte die Erzwingung von Antialiasing und Filterung bei einer Auflösung von 1.600 x 1.200 im Treiber nicht. Diese ist für Battlefield 2 und Call of Duty 2 erforderlich. Die Werte für diese Spiele, bei den angesprochenen Auflösungen entfallen daher.