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PowerColor Radeon X1900 GT

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Seite 4: Stromverbrauch und Overclocking

Stromverbrauch - Idle (Gesamtsystem)

Stromverbrauch - Last (Gesamtsystem)

Kommentar:

Mit 132 Watt im Leerlauf findet man die X1900 GT auf einen der vorderen Plätze im negativen Sinne. Auch unter Last gehört die Grafikkarte nicht zu sparsamen Modellen. Eine GeForce 7900 GT benötigt mit 119 Watt im Leerlauf und 192 Watt unter Last wesentlich weniger Strom und erzeugt daher auch weniger Abwärme, weswegen auf der GeForce 7900 GT eine recht kleine Kühlung verwendet wird.

Overclocking:

Mit Overclocking ist es oftmals möglich, ein paar Frames mehr zu erreichen, was bei manchen Spielen den Ausschlag geben kann, ob es flüssig dargestellt wird oder nur ruckelnd läuft. Wenn man übertaktet, sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Grafikkarte möglicherweise beschädigt werden kann und die Garantie dadurch abläuft. Overclocking ist also nur etwas für risikofreudige Gemüter. Äußerst wichtig ist, dass die Grafikkarte ausreichend gekühlt wird, um so einen möglichen Hitzetod der Grafikkarte zu vermeiden.

Kommentar:

Die GPU ließ sich nicht sonderlich gut übertakten - eine Steigerung um 8 Prozent ist nichts Besonderes. Besser sieht es hingegen bei der Übertaktung des Grafikspeichers aus. Dieser konnte auf 716 MHz bzw. um 19 Prozent übertaktet werden, was aber nicht verwunderlich ist, da wie zuvor erwähnt der Grafikspeichers mit einer Latenzzeit von 1,4 ns bis 700 MHz spezifiziert ist. Mittels Übertaktung konnten in 3DMark 05 und 06 jeweils rund 8-prozentige Punktsteigerungen erzielt werden. Wenn man sich eine Grafikkarte kaufen möchte, die ein gutes Overclocking-Potenzial bietet, ist die Powercolor-Karte nicht ideal, da die PowerColor X1900 GT standardmäßig bereits relativ hohe Taktfrequenzen bietet, so dass hier keine Überraschungen möglich sind.