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BFG PhysX 128 MB im Test

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Seite 5: Unser Leistungscheck

Unseren Test führten wir auf folgendem System durch:

  • Intel Core Duo T2600 @ 3.4 GHz (siehe auch dieser Forenthread)
  • AOpen i975X-YDG Mainboard
  • NVIDIA GeForce 7800 GTX-Grafikkarte
  • 2x 1 GB Super Talent DDR2-1000
  • 550 Watt Netzteil

Als Treiber verwendeten wir die Version 2.4.2., die uns von Ageia zur Verfügung gestellt wurde. Als Applikationen stellten uns BGF und Ageia einige Demos zur Verfügung (Boxes Demo, Cell Factor, Hanger of Doom), zum anderen verwendeten wir einige Demos und Spiele (Tom Clancy's Ghost Recon Advanced Warfighter, Rise of Nations: Rise of Legends).

Cell Factor kann beeindrucken: Durch die vielen Gegenstände, mit denen
man interagieren kann, wird das Spiel optisch und inhaltlich zu einem Leckerbissen.

Die erste "Demo", die uns in Form des Spiels Cell Factor vorlag, zeigt deutlich die Fähigkeiten von PhysX. Wenn mehrere hundert Objekte durch die Gegend geschleudert werden, wird die Performance der Physikkarte deutlich. Auch die Kollisionen der Elemente werden detailgetreu wiedergegeben. Explosionen sehen realistisch aus, die Flugbewegungen der Objekte durch Druckwellen ebenso.

Dasselbe gilt für die Hanger of Doom-Demo. Auch hier sind hunderte Objekte aufgestapelt, die Tonnen und Kisten fliegen wild durcheinander, wenn ein Flugzeug in sie hineinstürzt:

Im Hangar of Doom befinden sich tausende Kisten und Tonnen,
die man wild durch die Gegend fliegen lassen kann.

Bereits angesprochen haben wir das erste Spiel, welches die PhysX-Beschleunigung nutzt. Ghost Recon Advanced Warfighter sieht auch ohne PhysX-Karte schon sehr gut aus, mit PhysX soll das Spiel aber realistischere Physikberechnungen durchführen.

Ghost Recon Advanced Warfighters: Da das Spiel auch der Grafikkarte eine Menge abverlangt,
sieht man mit der PhysX-Karte zwar umfangreichere physikalische Effekte, wenn es
aber ohne PhysX-Karte geruckelt hat, ruckelt es auch mit PhysiX-Karte.

In der Tat sehen die Explosionen etwas realistischer aus - anhand von zwei Standbildern mit und ohne PhysX-Karte wollen wir aber kurz die Unterschiede visualisieren:

Links: Ohne PhysX - Rechts: Mit PhysX

Wie man sieht sind die Unterschiede noch nicht riesig (in Videos könnte man die Unterschiede deutlicher sehen). Vorhanden sind aber minimale Verbesserungen bei der Physik und auch der Bewegungsabläufe.

Spiel Nr. 2 lieferte leider unbrauchbare Ergebnisse: Die bereits verfügbare Demo von Rise of Nations: Rise of Legends zeigte mit und ohne PhysX-Beschleuniger keine Unterschiede. Ebenso brachten einige Benchmarks keine unterschiedlichen Resultate zustande: 3DMark 2006 beispielsweise lief exakt mit derselben Geschwindigkeit.

Links: Ohne PhysX - Rechts: Mit PhysX

Links: Ohne PhysX - Rechts: Mit PhysX

Kommen wir nun zum Fazit.