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NVIDIA GeForce 7900 GTX, GT und 7600 GT im Test

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Seite 5: Stromaufnahme und Overclocking

Stromaufnahme:

In Zeiten, wo die Kosten für Energie immer mehr steigen, ist ein Blick auf die Stromaufnahme seiner heimischen Geräte wichtig, da heutzutage ein Hochleistungs-Rechner mehrere hundert Watt verbraucht, was sich dann im Laufe der Zeit in der Stromrechnung negativ niederschlagen kann. Schauen wir uns den Stromverbrauch der NVIDIA-Grafikkarten im Idle- und im Last-Modus an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Im Idle-Modus verbrauchen die neuen NVIDIA-Modelle soviel Strom wie der Großteil der von uns getesteten Grafikkarten. Interessanter sind da schon die Leistungsaufnahmen unter Last. Es ist logisch, dass die SLI-Konfigurationen der neuen NVIDIA-Grafikkarten mehr Strom verbrauchen als die jeweiligen Modelle im Single-Betrieb. Mit 334 Watt verbraucht die SLI-Konfiguration der Geforce 7900 GTX rund 10 Watt weniger als die SLI-Konfiguration der GeForce 7800 GTX. Rund 246 Watt benötigt die GeForce 7900 GT im SLI-Betrieb, soviel verbraucht eine einzelne GeForce 7900 GTX unter Last. Danach folgt die SLI-Konfiguration der GeForce 7600 GT, die rund 230 Watt unter Last verbraucht. Für eine High-End-Grafikkarte verbraucht die GeForce 7900 GT unter Last mit 198 Watt relativ wenig Strom. Noch weniger verbraucht natürlich eine einzelne GeForce 7600 GT mit 176 Watt.

Es ist also zu erkennen, dass der Umstieg auf die Fertigungsgröße von 90 nm zu erkennbaren Energieeinsparungen geführt hat. Der direkte Vergleich: ATIs X1900XTX verbraucht als Topmodell knapp 60 Watt mehr Strom im Vergleich zur GeForce 7900 GTX.

Overclocking:

Overclocking ist immer dann ein gutes Mittel, wenn man das Letzte aus seiner Grafikkarte herausholen möchte. Dabei geht man natürlich das Risiko ein die Garantie zu verlieren und die Grafikkarte zu beschädigen, weshalb ein behutsames Vorgehen wichtig ist. Wir haben die NVIDIA-Grafikkarten mit der integrierten Übertaktungsfunktion des Grafikkarten-Treibers durchgeführt.


Obschon die Taktfrequenzen im Auslieferungszustand relativ hoch sind, konnten wir noch einige MHz mehr herausholen. Ein Steigerung des GPU-Taktes um 130 MHz sowie einer Erhöhung der Speicher-Taktfrequenz um 80 MHz führten im Einzelbetrieb zu einer Punktesteigerung von durchschnittlich 3 Prozent in 3DMark 05 und 06. Im SLI-Betrieb konnten dieselben Taktfrequenzen erzielt werden. Da zwei GeForce-7900-GTX-Grafikkarten aber derart Leistung bereitstellen und dadurch unsere leistungsstarke AMD Athlon FX-57 vollends auslastet, konnten nur um rund 1 Prozent bessere Punktezahlen erreicht werden.


Obwohl die GeForce 7900 GT dieselbe GPU wie die GeForce 7900 GTX verwendet, konnten wir die GPU nicht derart hoch übertakten - eventuell verwendet NVIDIA hier niedrigere Spannungen für GPU und Speicher, was auch aus dem niedrigen Stromverbrauch zu schließen ist.

Den Grafikkern konnten wir um 80 MHz übertakten, den Grafikspeicher um 120 MHz, was einer Übertaktung von 18 Prozent entspricht. Im Einzelbetrieb brachte die Übertaktung im Schnitt 15 Prozent höhere Punktzahlen in den beiden 3DMarks zustande. Im SLI-Betrieb zeigte sich auch bei dieser Grafikkarte, dass die CPU durch soviel Grafikpower überfordert ist, dass trotz gleich hoher Übertaktung lediglich 8 Prozent höhere Punktzahlen erreicht werden konnten.


Die GPU der GeForce 7600 GT konnte um 40 MHz übertaktet werden. Beim Grafikspeicher waren 90 MHz zusätzlich möglich. Im Einzelbetrieb konnten dadurch um 10 Prozent höhere Punktzahlen gemessen werden. Im SLI-Betrieb brachte die Übertaktung 6 Prozent bessere Punktzahlen in den beiden 3DMarks.

Schauen wir uns auf der nächsten Seite das Testsystem an.