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NVIDIA GeForce 7900 GTX, GT und 7600 GT im Test

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Seite 4: NVIDIA GeForce 7600 GT

Anders als bei der letzten großen Präsentation stellt NVIDIA diesmal auch eine neue Grafikkarte für den Mainstream-Bereich vor, in dem ein wesentlich größerer Umsatz gemacht wird als im teuren High-End-Bereich. Die GeForce 7600 GT soll ein würdiger Nachfolger der GeForce 6600 GT sein, die eine sehr große Beliebtheit genießt, da bei der GeForce 6600 GT ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten wird, die nochmals durch die zumeist überdurchschnittlich gute Übertaktbarkeit gesteigert wird. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob NVIDIA mit der GeForce 7600 GT ein ähnlicher Coup gelingt.

Auf der GeForce 7600 GT verwendet NVIDIA seinen neuen G72 Grafikkern, der in 90-nm-Fertigungsgröße produziert wird. Mit 177 Millionen Transistoren stehen rund 100 Millionen weniger zur Verfügung als bei den GeForce-7900-Grafikkarten. Der Grafikkern ist mit 560 MHz getaktet und der Grafikspeicher läuft mit 700 MHz. Um die Leistung zwischen High-End- und Mainstream-Bereich aufrecht zu erhalten, beschränkt NVIDIA die Speicheranbindung auf 128 Bit, die sich insbesondere bei sehr hohen Auflösungen und mit aktiviertem Anti-Aliasing und anisotroper Filterung negativ auswirkt. Es sind 12 Pixel-Pipelines, 8 Vertex-Shader und 8 Textur-Einheiten vorhanden. Der Stromverbrauch fällt mit maximal 67 Watt moderat aus, sodass eine einfache Kühlung völlig ausreicht. Anders als bei den GeForce-7900-Modellen wird kein zusätzlicher Strom mittels 6-Pin-Stromstecker benötigt.

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Mit Ausmaßen von 17,5 x 10 Zentimetern ist die Grafikkarte sehr kompakt und findet somit auch in Mini-Barebone-System genügend Platz.

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Im Mittelklasse-Bereich eher selten anzutreffen sind zwei DVI-Anschlüsse, die NVIDIA bei der GeForce 7600 GT erfreulicherweise anbietet, da immer mehr Monitore mit digitalen Anschlüssen verkauft werden. Der neue 7-Pin-HDTV-Anschluss ist bei dieser Grafikkarte auch zu finden.

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Wie bei der GeForce 7900 GT werden auf der GeForce 7600 GT insgesamt 256 MB GDDR-III von Samsung verbaut, die mit 700 MHz getaktet werden. Die Latenzzeit beträgt 1,4 ns.

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Genau wie bei der Geforce 7900 GT wird ein kleiner Kühler verwendet, der die GPU zwar effektiv kühlt, aber unter Last leider zu laut ist und sich daher kaum für ein Silent-PC eignet. Unter Last konnten wir eine maximale GPU-Temperatur von 59 Grad Celsius messen, bei einer Zimmertemperatur von 18 Grad Celsius.

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Da der G72-Grafikkern über rund 100 Millionen Transistoren weniger verfügt als der G71-Grafikchip, ist der Die der GeForce 7600 GT noch ein Stück kleiner geraten.

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