> > > > Test: ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition

Test: ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition - Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 5: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

ZOTACs GeForce GTS 450 Zone Edition verzichtet auf einen kleinen lärmenden Lüfter und vertraut vollständig auf eine passive Kühlkonstruktion. Deswegen gibt die Grafikkarte sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb keinen einzigen Muckser von sich. 

laut-idle

laut-idle

Die abgesenkten Taktfrequenzen und der ältere DDR3-Speicher machen die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition ein klein wenig Strom sparender. Im Leerlauf zeigte unser Messgerät für das Gesamtsystem gerade einmal 76 Watt an, während die Leistungsaufnahme unter Last mit 149 Watt fast doppelt so hoch war.

laut-idle

laut-idle

Was der Lautstärke zugutekommt, ist für die Temperatur-Entwicklung der Grafikkarte nicht ganz so gut. Schon im normalen Windows-Betrieb gesellt sich unser heutiges Testmuster mit einer Temperatur von 49 °C zu den heißesten Grafikkarten des Testfeldes. Unter Last heizt sie sich allerdings nur auf 66 °C auf und macht so einige Plätze wieder gut. Trotz aktiver Kühlung werden andere Modelle noch wärmer, leisten dafür aber auch deutlich mehr. Bedenklich sind die gemessenen Werte aber noch lange nicht.

laut-idle

laut-idle

Es ist keine große Überraschung: Aufgrund der passiven Kühlung bleibt die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition nahezu lautlos, wird dafür aber auch etwas wärmer als vergleichbare Grafikkarten. Dennoch ist ein Wert von maximal 66 °C weit von gefährlichen Temperaturen entfernt. Dank der etwas reduzierten Frequenzen fällt die Leistungsaufnahme ein klein wenig geringer aus.