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ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT

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Seite 2: ASUS EN7800GT TOP SILENT - Layout und Besonderheiten

Die Abmessungen des PCB entsprechen denen einer normalen GeForce 7800 GT. Die Passivkühlung ragt über das PCB hinaus, wobei die Abwärme über eine Heatpipe übertragen wird. Diese Grafikkarte wird daher kaum in einem Mini-Barebone-System Platz finden. Dies wäre zudem nicht zu empfehlen, da ein gewisser Luftstrom vorhanden sein müsste, um die Grafikkarte vernünftig zu kühlen. Bei den sehr beengten Platzverhältnissen eines Mini-Barebone-Systems ist es daher nur sehr schwer zu gewährleisten. Die Grafikkarte bringt 590 Gramm auf die Waage, was auf den größeren Passivkühlkörper zurück zu führen ist.

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Auch wenn kein Lüfter auf der Grafikkarte verbaut wurde, wird zusätzlicher Strom durch das Netzteil benötigt. Dies wird durch den Anschluss eine 6-Pin-Stromsteckers gewährleistet. Falls kein entsprechender Stecker am Netzteil vorhanden ist, kann man den beigelegten Stromadapter an einen Molex-Stecker anschließen und so die Grafikkarte mit genügend Strom versorgen.

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In der Seitenansicht sind die zahlreichen, dünnen Kühlrippen des Passivkühlers zu erkennen. Durch die Kühlrippen ist die Heatpipe geführt, die die Abwärme vom Grafikkern ableitet. Der Pfeil deutet an, dass man die Heatpipe mitsamt den montierten Kühlrippen um 90 Grad wenden kann, dass die Heatpipe senkrecht nach oben ausgerichtet, was die Kühlung zusätzlich verbessern soll. Auch wenn die Grafikkarte lautlos ist, sollte man darauf achten, dass ein ausreichender Luftstrom im Gehäuse vorhanden ist, um die Abwärme abzutransportieren. Optimal wäre es, wenn das Gehäuse über eine Lüfter in der Gehäusewand verfügt, sodass dieser direkt auf die Aluminiumrippen blasen würde. Wer auf die Idee kommen sollte, diese Grafikkarte in einem Gehäuse ohne Lüfter einbauen zu wollen, riskiert, die Grafikkarte einen Hitzetod zu erleiden. In unserem Testsystem sind jeweils ein 80-mm-Lüfter in der Gehäusefront und an der Rückseite montiert, die mit mittlerer Geschwindigkeit arbeiten. Auch die Lüfter des Netzteils tragen ihren Teil dazu bei, Abwärme aus dem Gehäuse zu transportieren. Bei einer Raumtemperatur von etwa 18°C konnten wir unter Last eine Grafikkern-Temperatur von 69°C messen, was völlig in Ordnung ist. Der Passivkühler fühlt sich selbst dann nicht sehr heiß an. Mit einer besseren Gehäusebelüftung sind sicherlich niedrigere Temperaturen möglich, wobei dann die Gefahr besteht, dass man die Vorteile der lautlosen Grafikkarte durch laute Gehäuselüfter zunichte macht. Wenn man aber zum Beispiel langsam drehende 120-mm-Lüfter verwendet, sind sicherlich niedrige Temperaturen und geringe Lautstärke möglich.

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Direkt über dem Grafikkern befindet sich eine Kupferplatte, die dafür sorgen soll, dass die Abwärme der GPU schnell und effizient abgeführt werden soll. Die Kupferplatte ist auf einem Aluminium-Kühlkörper gelötet, der auch die acht Speicherbausteine mittels Wärmeleitpads kühlt. In dem Aluminium-Kühlkörper ist das andere Ende der Heatpipe eingelassen, die die Abwärme zu den Aluminium-Kühlrippen an der Seite der Grafikkarte führt.

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Auf der Rückblende sind zwei DVI-Ports und ein HDTV-/ViVo-Anschluss vorhanden. ASUS legt einen DVI-to-VGA-Adapter bei, sodass man einen analogen Bildschirm an die Grafikkarte anschließen kann.

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Auf der Grafikkarte finden sich insgesamt 256 MB GDDR-III von Samsung. Dieser setzt sich aus acht je 32 MB großen Speicherbausteinen mit einer Latenzzeit von 1,6 ns zusammen, sodass der Grafikspeicher für eine Taktfrequenz von 600 MHz spezifziert ist. Dass der Speicher aber mehr MHz verträgt, zeigt die Tatsache, dass ASUS den Grafikspeicher standardmäßig mit 620 MHz laufen lässt.

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Auch auf dieser Grafikkarte wird der bekannte Video-Chip von Philips verwendet, um die Video-Funktionalitäten zu nutzen.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte finden sich keine erwähnenswerten Komponenten. An der oberen Kanten sieht man eine Schiene, die dazu dienen soll, die Grafikkarte zusätzlich zu versteifen.

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Die acht Speicherbausteine sind kreisförmig um den G70-Kern angebracht. Es handelt sich um den gewöhnlichen Grafikkern, der von ASUS nur etwas höher getaktet betrieben wird. Auf dem linken Foto sieht man in der linken, oberen Ecke den SLI-Anschluss. Wer möchte, kann eine zweite GeForce 7800 GT in seinen Rechner einbauen und dann beide Grafikkarte im SLI-Modus betreiben.

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ASUS ist bekannt für seine größzügigen Zugaben und dies ist auch bei der Extreme N7800GT TOP SILENT der Fall. In der aktenkoffergroßen Verpackung findet sich folgendes Zubehör:

Software:

  • Treiber-CD mit Tools
  • Bedienungsanleitung
  • ASUS DVD XP
  • CyberLink PowerDirector 3DE
  • Media Show
  • King Kong
  • ASUS Bonus Gamepack 1 (Savage, Billy Blade, Mashed)
  • ASUS Bonus Gamepack 2 (Second Sight, Chaos League, PowerDrome)

Hardware:

  • Handbücher
  • DVI-to-VGA-Adapter
  • HDTV-/ViVo-Kabel
  • Stromadapter
  • Leder-CD-Tasche

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Das aktuellste Spiel in der Verpackung ist King Kong. Außerdem befinden sich in den beiden Gamepacks einige Spiele, die aber nicht zu den aktuellsten zählen. Für einen ersten Test der Grafikkarte sind diese sicherlich geeignet und machen sicherlich auch Spaß. In der beiliegenden Leder-CD-Tasche können CDs aufbewahrt werden. Ansonsten befinden sich die gewöhnlichen Zugaben in der Verpackung.