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Test: Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition

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Seite 5: Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

NVIDIA hat es seinen Boardpartnern nicht gerade leicht gemacht und seiner GeForce GTX 560 Ti ein Kühlsystem aufgeschnallt, das in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz alles richtig macht. Dennoch kann sich das neuste Palit-Modell noch einmal absetzen. Während es im Windows-Betrieb einen Schallpegel von 37,5 dB(A) erzeugt und damit zu den leisesten Modellen überhaupt zählt, bleiben die beiden 65-mm-Lüfter auch unter Last mit maximal 41,4 dB(A) erfreulich leise. Die Referenz erzeugte dabei ein Betriebsgeräusch von 42,6 dB(A).

laut-idle

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Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt die Leistungsaufnahme ein klein wenig höher aus, als wir es bisher von einer NVIDIA GeForce GTX 560 TI gewohnt waren. Der Unterschied war dabei im simplen 2D-Betrieb kaum zu messen. Hier mussten wir dem Testmuster 86 bzw. 87 Watt für das Gesamtsystem attestieren. Unter Last waren es mit 296 rund 19 Watt mehr als bei der Referenz. 

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Bei den Temperaturen liegt ebenfalls alles im grünen Bereich. In dieser Disziplin zeigte unser Messgerät 36 respektive 72 °C an und damit ebenfalls ein klein wenig weniger als beim Pressesample von NVIDIA.

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Insgesamt kann sich die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition damit schon in den ersten zwei Disziplinen von der Referenz absetzen. Mit maximal 72 °C und einem Schalldruck von 41,4 dB(A) blieb sie etwas leiser und kühler als die Modelle der NVIDIA-Konkurrenz. Der Stromverbrauch liegt allerdings auf einem leicht höheren Niveau. Dies ist aber den höheren Taktraten zu verdanken, die im Gegenzug für höhere Bildraten sorgen, wie wir gleich feststellen werden.