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Test: PowerColor Radeon HD 6970 Devil 13

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Seite 2: PowerColor Radeon HD 6970 Devil 13 - Impressionen (1)

Bevor wir mit der genaueren Betrachtung der Karte beginnen, noch ein Blick in den Lieferumfang. Neben der Karte selbst legt ASUS noch folgende Beigaben in den Karton:

  • Treiber-CD
  • Handbuch
  • CrossFire-Bridge
  • DVI-VGA-Adapter
  • Mini-DisplayPort-HDMI-Adapter
  • 6Pin-8-Pin-PCI-Express-Stromadapter
  • Schraubendreher-Kit

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Zwei große 92-mm-Lüfter im Kühler-Rahmen dominieren die Draufsicht der PowerColor Radeon HD 6970 Devil 13. Rechts in das Kühler-Gehäuse eingraviert ist das Devil-13-Logo. Oben zu sehen sind die vier 8-mm-Heatpipes, welche die Abwärme direkt von der GPU in den Heatsink abführen sollen. Mit einer Bauhöhe von zwei Slots dürften selbst beim Betrieb zweier Karten im CrossFire keine Platzprobleme auftreten.

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Die Rückseite hat PowerColor mit einer Backplate versehen. Auf die drei Aussparungen bzw. die damit versehenen Funktionen und Komponenten gehen wir später noch etwas genauer ein.

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In einer dieser Aussparung der Backplate hat PowerColor zwei LEDs platziert, die den Betriebszustand der Grafikkarte anzeigen sollen. Eine weiße LED leuchtet, wenn die Karte eingeschaltet ist. Eine zusätzliche rote schaltet sich immer dann ein, wenn Last auf die GPU kommt. Über Sinn oder Unsinn einer solchen Anzeige lässt sich sicher streiten, denn auf dem PC-Display wäre ja zu sehen, ob gerade ein Spiel läuft oder nicht.

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Hersteller, die gewisse Overclocking-Ambitionen mit ihrer Hardware haben, kommen sicher nicht mehr umher auch Messpunkte für verschiedene Spannungen anzubieten. Bei Grafikkarten haben wir dies nun ebenso schon des Öfteren gesehen wie auch bei Mainboards. PowerColor platziert diese an der Radeon HD 6970 Devil 13 am hinteren Ende des PCBs. Gemessen werden können die Spannung der GPU und des Speichers. Zusätzlich lassen sich auch noch die Spannungsschienen mit 12 Volt, 3,3 Volt und 1,8 Volt überwachen.

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Der hier zu sehende Baustein aus dem Hause NEC Tokin ist ein Kondensator der OD107-Baureihe und befindet sich auf der Rückseite der GPU auf dem PCB. Er spielt eine entscheidende Rolle bei der Strom- und Spannungsversorgung der GPUs.

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Alle Grafikkarten der Radeon-HD-6900-Serie verfügen über zwei BIOS-Versionen. Erst bei der Radeon HD 6990 kamen diese aber von AMD praktisch zum Einsatz, denn hier waren erstmals zwei unterschiedliche BIOS-Versionen mit unterschiedlichen Taktraten vorhanden. Andere Hersteller haben es bereits vorgemacht und nun setzt auch PowerColor das zweite BIOS zum werksseitigen Overclocking ein. Während die Karte normalerweise mit einem GPU-Takt von 880 MHz arbeiten, werden sozusagen auf Knopfdruck 960 MHz angelegt. Dazu muss das System allerdings ausgeschaltet sein. Wird das OC-BIOS verwendet, leuchtet der rote Knopf und macht dies so deutlich.

Weiterhin auf der Slotblende vorhanden sind zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge, einmal HDMI und zweimal Mini-DisplayPort.