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ASUS Extreme N7800GT DUAL

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Seite 2: ASUS Extreme N7800GT DUAL - Layout und Besonderheiten

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass diese Grafikkarte sehr groß ist. Rund 25 Zentimeter ist die Grafikkarte lang und auch mit 15 Zentimetern in der Breite ist diese Karte deutlich größer als die derzeitigen High-End-Modelle von ATI und NVIDIA. Zudem fällt der sehr große Kühlkörper auf, der die beiden Grafikkerne auf Temperatur halten soll. Für diese Grafikkarte braucht man jede Menge Platz in seinem Gehäuse. Wer auf die Idee kommt, diese Grafikkarte in einem kleinen Gehäuse zu verbauen, wird sicherlich scheitern, da selbst bei unserem geräumigen Alu-Gehäuse die Grafikkarte nur knapp hineinpasste.

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Der direkte Vergleich mit einer GeForce 7800 GTX zeigt nochmal deutlich, dass die ASUS Extreme N7800GT DUAL deutlich größer geraten ist. Eine gewöhnliche GeForce 7800 GTX ist mit 23 Zentimetern rund 2 Zentimeter kürzer als die ASUS-Karte.

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ASUS legt der Grafikkarte ein externes Netzteil bei, das verwendet werden kann, falls das eingebaute Gehäuse-Netzteil nicht leistungsstark genug ist, um die Dual-Karte ordnungsgemäß betreiben zu können. Das Netzteil wird auf der Rückseite der Grafikkarte angeschlossen und durch ein eingebautes Verlängerungskabel bis an die Vorderseite geführt, wo dann der Stromstecker in den 6-Pin-Anschluss hineingesteckt wird. Wer ein leistungsstarkes Netzteil besitzt, wird die Grafikkarte wahrscheinlich auch ohne zusätzliches Netzteil betreiben können.

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Da die Produktion der ASUS Extreme N7800GT DUAL sehr kostspielig ist und sicherlich nur eine sehr geringe Zahl an Kunden diese Grafikkarte kaufen wird, hat ASUS diese Grafikkarte als "Limited Edition" aufgelegt, wobei insgesamt nur 2.000 Stück produziert wurden, wovon wir in diesem Test das Exemplar Nummer 56 erhalten haben. Auf dem rechten Bild sieht man, dass diese Grafikkarte nur für die Presse bestimmt ist und daher auch nicht später in den Handel gegeben wird. Mit einem Preis von mindestens 807 Euro ist diese Grafikkarte sehr teuer.

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Um die beiden G70-Kerne ordentlich zu kühlen, verwendet ASUS massive Kühlkörper, sodass zwei Slots im Gehäuse belegt werden. In der Mitte der Grafikkarte befindet sich der Radiallüfter, der Luft durch die Lamellen der Aluminium-Kühlkörper strömen lässt. Durch die Verwendung einer großen Platine mit massiver Kühlung kommt man auf ein stattliches Gewicht von 803 Gramm, sodass man die Grafikkarte wirklich fest verschrauben sollte, damit keine Beschädigungen entstehen.

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Jede GPU sowie die dazugehörigen Speicherbausteine werden durch einen eigenen Kühlkörper gekühlt. Die Speicherbausteine werden mittels Wärmeleitpads gekühlt. Auf dem linken Bild sieht man an der Oberkante die Metallschiene, die die schwere Grafikkarte versteifen soll. Zudem wird durch diese Metallschiene das Stromverlängerungskabel geführt.

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Der verbaute Lüfter ist im 2D-Betrieb sehr leise und ist kaum zu hören. Dies ändert sich jedoch, sobald man in den Last-Betrieb wechselt, wo dann die beiden GPUs bis zu 150 Watt verbrauchen und daher auch jede Menge Abwärme produzieren, sodass der Lüfter dann deutlich vernehmbar dreht.

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Auf der Rückblende sind zwei DVI-Ports und ein HDTV-/ViVo-Anschluss vorhanden. Die beiden Löcher über den DVI-Ports haben auch ihren Sinn. Bei den im Handel verfügbaren Grafikkarten werden zwei VGA-Connecters beigelegt, welche auf die passenden Steckplätze auf dem PCB gesteckt werden können und deren Ausgänge dann an den vorgesehenen Plätzen auf der Rückblende verschraubt werden können, sodass man insgesamt zwei digitale und zwei analoge Bildschirme anschliessen könnte.

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Da ASUS den Grafikspeicher mit 600 MHz betreibt, werden Speicherbausteine von Samsung mit einer Latenzzeit von 1,6 ns benötigt, die auch auf den GeForce-7800-GTX-Karten zum Einsatz kommen. Insgesamt stehen jeder GPU 256 MB GDDR-III zur Verfügung, sodass diese addiert 512 MB ergeben.

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Auch auf dieser Grafikkarte wird der bekannte Video-Chip von Philips verwendet, um die Video-Funktionalitäten zu nutzen.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte finden sich keine erwähnenswerten Komponenten.

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Schön zu sehen sind die beiden Grafikkerne, um die jeweils acht 32 MB große Speicherbausteine L-förming angeordnet sind. Bei den GPUs handelt es sich um gewöhnliche G70-Kerne.

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ASUS ist bekannt für seine größzügigen Zugaben und dies ist auch bei der Extreme N7800GT DUAL der Fall. In der großen Verpackung findet sich folgendes Zubehör:

Software:

  • Treiber-CD
  • Bedienungsanleitung
  • ASUSDVD
  • CyberLink PowerDirector 3DE
  • CyberLink [email protected] SE 2.0
  • VirtualDrive 9
  • Xpand Rally
  • Project: Snowblind
  • Call of Duty 2

Hardware:

  • Netzteil
  • Leder-CD-Tasche
  • DVI-to-VGA-Connector
  • Stromadadapter
  • HDTV-/ViVo-Kabel
  • SLI-Adapter für ASUS P5ND2-SLI-Series
  • 2 x VGA-Connecters

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In unserem Testexemplar lagen das Spiel Call of Duty 2 und die beiden VGA-Connecters nicht bei. Aber bei den finalen Versionen, die im Handel zu erwerben sind, sollten diese Beigaben beinhaltet sein. Der Lieferumfang fällt sehr gut aus und mit CoD 2 liegt bei den finalen Verpackungen auch ein sehr aktuelles Spiel bei, die sicherlich die Grafikkarte fordern kann.

Die ASUS Extreme N7800GT DUAL wird wie zwei gewöhnliche GeForce 7800 GT im SLI-Modus betrieben, sodass man die Steckkarte auf dem Mainboard auf SLI-Betrieb umstecken muss. Bisher wurden folgende Mainboards zum korrekten Betrieb der ASUS-Grafikkarte spezifiziert: Asus P5ND2-SLI Basic, Asus P5N32-SLI (BIOS-Update notwendig), Asus A8N-SLI, Asus A8N-SLI Deluxe, Asus A8N-SLI Premium, Asus A8N32-SLI Deluxe, DFI nF4 SLI-DR und Gigabyte GA-K8NXP-SLI.